Bundesliga

Nächster Rückschlag: Wolfsburg-Kapitän Guilavogui muss sich gedulden

Wolfsburgs Trainer Glasner: "Wenn der Kapitän fehlt, dann schmerzt das"

Der nächste Rückschlag: Guilavogui muss sich gedulden

VfL-Spielführer Josuha Guilavogui kann gegen Werder Bremen sein Team nicht auf dem Feld dirigieren.

VfL-Spielführer Josuha Guilavogui kann gegen Werder Bremen sein Team nicht auf dem Feld dirigieren. imago images

Die Hoffnung war da, dass Josuha Guilavogui schon gegen Schalke (2:0) wieder im Wolfsburger Kader steht. Der Kapitän, der sich Ende Oktober gegen Arminia Bielefeld (2:1) einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen hatte, spürte in der vergangenen Woche jedoch eine Reaktion nach der Rückkehr ins Mannschaftstraining und musste wieder kürzertreten. Und das könnte nun erneut länger dauern. "Josh wird ausfallen", sagt Trainer Oliver Glasner mit Blick auf das Spiel gegen Bremen am Freitag, "und er wird, wie ich denke, auch nächste Woche nicht zur Verfügung stehen." Denn: "Er hat eine erneute Muskelverletzung erlitten."

Ein schwerer Rückschlag für den Wolfsburger Kapitän, der stark in die Saison gestartet war, sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der Sechs überzeugte und im Pokal gegen Union Fürstenwalde (4:1) wie auch in der Europa-League-Qualifikation gegen Desna Tschernihiw (2:0) als Torschütze in Erscheinung trat.

Brooks kompensiert Guilavoguis Ausfall

Immerhin: Den Verlust des Anführers kann der VfL aktuell gut kompensieren. In der Abwehr schwingt sich John Anthony Brooks aktuell zum erhofften Stabilisator auf, im defensiven Mittelfeld harmonieren Maximilian Arnold und Xaver Schlager. "Wenn der Kapitän fehlt, dann schmerzt das", sagt Glasner, "aber die beiden haben es sehr gut gemacht in den letzten Wochen."

Pongracic und Ginczek zurück, aber noch keine Option

Es gibt derweil aber auch positive Wolfsburger Personalnachrichten: Marin Pongracic (nach COVID-19-Infektion) soll am Donnerstag wieder zur Mannschaft stoßen, Daniel Ginczek (nach Rückenproblemen) hat bereits wieder mit dem Team trainiert. Für beide kommt ein Einsatz am Freitag aber noch zu früh.

Thomas Hiete

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