Bundesliga

Der Marin-Transfer ist nun perfekt

Gladbach/Bremen: 8,5 Millionen Euro für die Borussia - Vertrag bis 2013

Der Marin-Transfer ist nun perfekt

Fußball, Bundesliga: Marko Marin, hier mit der U 21 in Aktion, wechselt von Gladbach nach Bremen.

Es ist vollbracht: Gladbachs Marko Marin wechselt für 8,5 Millionen Euro nach Bremen. imago

Der Nationalspieler wird ab der kommenden Spielzeit für die Hanseaten spielen. Der Offensivdribbler spült den Borussen nach kicker-Informationen eine Ablöse von 8,5 Millionen Euro in die Kassen. "Es ist immer schade, wenn man einen so guten Spieler verliert. Aber so ist das Geschäft. Wir hatten noch ein vernünftiges Gespräch mit Bremen und haben dabei eine gute Einigung gefunden. Damit können alle leben", sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl.

Bei diesem Gespräch trafen sich am Dienstag die Manager der beiden Bundesliga-Klubs, der Gladbacher Max Eberl und Bremens Klaus Allofs, die die abschließenden Details des Wechsels klärten. Marin erhält in Bremen einen Vierjahresvertrag.

Zusammen mit seinem U-21-Nationalmannschaftskollegen Mesut Özil soll Marin den Weggang von Diego zu Juventus Turin kompensieren. "Im offensiven Mittelfeld sind wir jetzt gut besetzt", sagte Allofs. "Wir haben dort zwar keine Veteranentruppe, aber man hat ja bei Mesut Özil gesehen, wie schnell eine Entwicklung gehen kann. Das erhoffen wir uns auch bei Marko Marin."

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Zuletzt hatte es ein wenig Irritationen gegeben, speziell Eberl hatte den Deal wegen unterschiedlicher Ablösevorstellungen in Frage gestellt. Die Bremer hatten für den Nationalspieler, der derzeit mit der U21 bei der EM in Schweden um den Titel kämpft, angeblich "nur" 6,5 Millionen Euro geboten. Die Borussia wollte rund zwei Millionen mehr und hat diese nun wohl auch bekommen.


Abgeschlossen sind die Bremer nach dem Marin-Deal Personalplanungen aber noch nicht. Der amtierende DFB-Pokalsieger sucht weiter einen defensiven Mittelfeldspieler und einen Linksverteidiger. Durch den Marin-Transfer hat Werders Interesse an einer Rückkehr von Tim Borowski von Bayern München aber nachgelassen. "Das Thema ist im Moment nicht aktuell", erklärte Allofs.