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Der Kapitän geht von Bord: 'Tim Latka' verlässt Schalke

Trennung nach fünf Jahren

Der Kapitän geht von Bord: 'Tim Latka' verlässt Schalke

Seit 2016 hatte 'Tim Latka' den FC Schalke 04 in den FIFA-Titeln vertreten.

Seit 2016 hatte 'Tim Latka' den FC Schalke 04 in den FIFA-Titeln vertreten. FC Schalke 04

Mit dem Abgang von 'Tim Latka' geht auf Schalke eine Ära zu Ende: Schon 2016 war er als Rookie zu den "Königsblauen" gestoßen, im Rahmen der Saisonvorbereitung gewann er damals den Knappen-Cup. Es folgten fünf Jahre mit diversen Höhen und einigen Tiefen, in denen er zum Leitwolf bei S04 heranwuchs. Im kollektiven Gedächtnis wird seine Road to Glory in FIFA 21 bleiben. Schwartmann entschied sich zu Saisonbeginn gegen den Einsatz von Echtgeld in FIFA Ultimate Team (FUT) und spendete den entsprechenden Betrag der Robert-Enke-Stiftung.

Der Abschied von 'Tim Latka' bedeutet den Wegfall des Kapitäns im jungen Schalker FIFA-Team, das ansonsten noch Joe 'JH7' Hellmann und Julius 'Juli' Kühle umfasst. Ob zumindest die beiden Youngster den "Knappen" erhalten bleiben, ist noch unbestätigt. Ihr Verbleib ginge allerdings konform mit der Neuausrichtung im eSport-Bereich, die die Schalker sich selbst aufgetragen haben. Demnach wolle man "auf junge Talente setzen, die für den Klub auf dem virtuellen Rasen gegen den Ball treten und um die relevanten Titel mitspielen".

S04-Fokus auch auf der "Umsetzung sozialer Projekte"

'Tim Latka' wiederum fiel dieser Neuausrichtung offenbar zum Opfer, er selbst meldete sich auf Instagram zu Wort: "Ich hätte das Projekt gerne unter ähnlichen Voraussetzungen so akribisch wie bisher fortgesetzt. Leider sind in den Gesprächen unsere Vorstellungen über die Zukunft zu weit auseinandergegangen." Schalke 04 muss infolge der Corona-Pandemie und des Bundesliga-Abstiegs einen Sparkurs fahren, der sich auch auf den eSport auswirkt.

Der LEC-Slot wurde bereits veräußert , das Engagement generell wird aber fortgesetzt - obgleich wohl in reduziertem Umfang. Laut der offiziellen Mitteilung zum Schwartmann-Abschied wird "ein wesentlicher Schwerpunkt der zukünftigen eSports-Ausrichtung in der Umsetzung sozialer Projekte insbesondere im Ruhrgebiet liegen". Im Schlechten trennen sich Schalke und 'Tim Latka' offenbar trotzdem nicht, der FIFA-Profi fand viele dankende Worte.

"Der Verein gab mir eine Perspektive, half mir, meine Kanäle aufzubauen, und entwickelte mich sportlich, aber vor allem menschlich weiter", schrieb Schwartmann. Wohin seine berufliche Reise in Zukunft geht, scheint der 23-Jährige selbst noch nicht zu wissen. Ein attraktiver Kandidat für andere Vereine der VBL Club Championship ist er in jedem Fall, einige Kader sind für die kommende Saison noch nicht vollständig besetzt.

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Niklas Aßfalg

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