2. Bundesliga

Der HSV steht im Volkspark nur auf Platz 13

Heimbilanz ist nicht aufstiegsreif - "Das stellen wir uns anders vor"

Der HSV steht im Volkspark nur auf Platz 13

Im Volkspark hat das Team von Trainer Tim Walter Probleme.

Im Volkspark hat das Team von Trainer Tim Walter Probleme. IMAGO/Oliver Ruhnke

Regensburg und Sandhausen sind Kaliber, die der HSV mit dem Anspruch, aufsteigen zu wollen, daheim schlagen sollte. Das Problem: Obwohl die Rückendeckung durch die Anhänger in der Hansestadt überaus eindrucksvoll ist, schwächelt die Elf von Tim Walter im eigenen Stadion.

Niederlagen gegen Kellerkinder

Der Zuschauerschnitt von bislang 49 869 wird in Deutschland nur von fünf Bundesligisten (Dortmund, Bayern, Schalke, Mönchengladbach und Frankfurt) übertroffen, auch für den Sonntag gegen den SSV Jahn waren bis zur Wochenmitte bereits über 45 000 Karten verkauft - in der Heimtabelle aber rangiert der HSV mit erst zehn Punkten nur auf Platz 13, verlor selbst gegen die Kellerkinder Rostock (0:1) und Magdeburg (2:3). "Gerade für unsere Fans, die in jedem Spiel das Stadion voll machen und uns super unterstützen, ist das bitter", sagt Sebastian Schonlau.

Tut sich der HSV auswärts leichter, weil ihm die Gegner da mehr Räume bieten? Unstrittig ist, dass in Paderborn (3:2) das mit Abstand beste Spiel der zurückliegenden Wochen gegen einen Gegner gelang, der selbst mutig und offensiv agierte. Regensburg und Sandhausen hingegen dürften zunächst den Rückwärtsgang im Blick haben. Kapitän Schonlau will die Heimbilanz dennoch aufpolieren: "Es ist völlig klar, dass wir uns das zu Hause deutlich anders vorstellen."

Dass Heimstärke elementar für den Aufstieg ist, belegt auch die Statistik: Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel (1995/96) verlor kein Aufsteiger mehr als fünf Heimspiele. Der HSV, mit dem klaren Ziel Bundesliga gestartet, hat bereits drei Pleiten im Volkspark kassiert.

Sebastian Wolff

Einmal die Bestnote, acht Premieren: Die kicker-Elf des 14. Spieltags