3. Liga

Geschockter FCK: Antwerpen über Akzeptanz und ein Köln-Remis

Klingenburgs Lob ans Publikum

Der FCK nach dem Schock: Antwerpen über Akzeptanz, Zwang und einen Punkt in Köln

Niederlage verdauen, Situation akzeptieren: Marco Antwerpen und Julian Niehues.

Niederlage verdauen, Situation akzeptieren: Marco Antwerpen und Julian Niehues. IMAGO/Kirchner-Media

Nach dem 1:3 gegen Borussia Dortmund II vor vollen Rängen im Fritz-Walter-Stadion herrschte Ernüchterung pur vor bei den Roten Teufeln. "Es gibt halt solche Situationen, wenn es auf die Zielgerade geht", sagte Marco Antwerpen nach Schlusspfiff bei "MagentaSport". Unter dem Zwang, Spiele zu gewinnen, habe sich seine Mannschaft schwergetan, so der FCK-Coach weiter, dessen Team zuvor schon beim SV Wehen Wiesbaden den Kürzeren gezogen hatte.

FCK im Saison-Endspurt

Wohlgemerkt betreffe das die ganze Mannschaft, unterstrich Antwerpen, "und nicht jemand einzelnen". Der FCK müsse die Situation "jetzt so akzeptieren", trotz aller Enttäuschung.

Die Situation sieht so aus: Lautern liegt auf Rang drei mit 63 Punkten, hat aber nur noch ein Spiel auszutragen, während Rivale Eintracht Braunschweig bei 64 Zählern Zweiter ist - und noch zweimal antritt im Saisonfinale. Damit nicht genug: 1860 München (58, zwei Spiele ausstehend) darf plötzlich auch wieder auf den dritten Platz schielen.

Ein Remis in Köln hilft

Der FCK tritt kommenden Sonntag bei Viktoria Köln an und kennt dann bereits die Resultate der Braunschweiger (in Meppen) und Münchner Löwen (in Magedeburg), die jeweils am Vortag kicken. Sein Team müsse sich nun "sammeln und die Niederlage und den verschenkten Tabellenplatz 2 erstmal abhaken", führte Antwerpen aus. Das wird jetzt auch erstmal ein paar Tage dauern und das wird nicht leicht. Danach müssen wir uns dann auf das letzte Spiel in Köln vorbereiten und da müssen wir zumindest einen Punkt holen." Der nämlich würde angesichts des guten Torverhältnisses gegenüber Sechzig die Relegation absichern.

Klingenburgs Lob an die Fans

FCK-Profi René Klingenburg wollte nicht allzu sehr Trübsal blasen am Samstagnachmittag. "Noch ist nichts verloren. Man muss bis zum Ende alles geben. Wir versuchen, nächste Woche einen vernünftigen Abschluss hinzubekommen." Sein Dank galt auch dem Publikum auf dem Betzenberg. "Großes Kompliment an die Fans. Hier hat nach Abpfiff keiner gepfiffen und das spricht für den Verein und die Region."

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