Bundesliga

Der FC Bayern trauert um Physiotherapeut Wolfgang "Atze" Gebhardt

Langjähriger Physiotherapeut verstarb im Alter von 65 Jahren

Der FC Bayern trauert um "Atze" Gebhardt

An der Seite der Bayern-Größen: Wolfgang Gebhardt (re.) anno 2007 neben Ottmar Hitzfeld.

An der Seite der Bayern-Größen: Wolfgang Gebhardt (re.) anno 2007 neben Ottmar Hitzfeld. imago images

Am Montagnachmittag vermeldete der FC Bayern den Tod von "Atze" Gebhardt, der im Alter von 65 Jahren in München gestorben ist. Gebhardt war ab 1986 mehr als 20 Jahre für den deutschen Rekordmeister als Physiotherapeut in der Profiabteilung im Einsatz. "Gemeinsam mit Fredi Binder und im Team mit Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt leistete das Trio Pionierarbeit", schreiben die Münchner an den Verstorbenen erinnernd. Gebhardt habe "bei allen Spielern über Jahrzehnte hinweg höchste Wertschätzung" genossen. Von 2007 bis 2015 zählte er zum Staff des Junior Teams.

Präsident Herbert Hainer unterstrich, dass ein "großer Verein wie der FC Bayern nur mit Menschen wie Atze Gebhardt" funktionieren könne, "die abseits des Rampenlichts stets ihr Bestes geben, damit wir gemeinsam Erfolge feiern können". Gebhardt werde stets "ein wichtiger Teil unserer FC Bayern-Familie bleiben".

"Seine fachlichen und menschlichen Qualitäten haben ihn zu einem besonders wichtigen Teil dieses Vereins gemacht. Wir alle schätzten seine stets lustige, fröhliche Art, und die Spieler fühlten sich in seinen Händen stets bestens aufgehoben", lobte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge das Bayern-Urgestein. Gebhardt arbeitete unter Cheftrainern wie Udo Lattek, Jupp Heynckes, Franz Beckenbauer, Otto Rehhagel, Giovanni Trapattoni, Ottmar Hitzfeld und Felix Magath. In seiner Zeit bei den Profis feierte der FC Bayern elf Meisterschaften, fünf DFB-Pokalsiege, die Champions League, einen UEFA-Cup-Sieg und einen Triumph im Weltpokal.

aho