kicker

Der erbitterte Kampf um das obere Play-off

Es spitzt sich zu

Der erbitterte Kampf um das obere Play-off

Auch Ried und Rapid müssen noch zittern.

Auch Ried und Rapid müssen noch zittern. GEPA Pictures

Hochspannung in der österreichischen Bundesliga: Sechs Spieltage vor Ende des Grunddurchgangs lässt sich nach wie vor keine Prognose darüber treffen, welche Mannschaften es ins obere Play-off schaffen werden. Das Rennen um die ersten sechs Plätze ist so eng wie nie zuvor, einzig RB Salzburg darf bereits definitiv mit der Meistergruppe planen. Trotz einer kleinen Krise führt die Jaissle-Elf mit 39 Punkten die heimische Liga derzeit souverän an.

Dahinter folgt der Wolfsberger AC (27), der sich nach einem ausbaufähigen Saisonstart ebenfalls große Hoffnungen auf einen Platz unter den Top Sechs machen darf. Der Vorsprung auf die siebplatzierte Wiener Austria beträgt allerdings nur sieben Punkte, allzu viele Fehler dürfen sich die Kärntner demnach nicht erlauben.

Muss Sturm doch noch zittern?

Hinter dem WAC wird es bereits richtig eng: Sturm Graz (24) könnte am Mittwoch mit einem Sieg im Nachtragsspiel gegen Altach zwar mit den Lavanttalern gleichziehen, allerdings befinden sich die Schwarz-Weißen in einem gehörigen Formtief: Die Grazer sind seit nunmehr acht Pflichtspielen sieglos und müssen angesichts dieser Krise nun sogar um dein Einzug in die Meistergruppe bangen - und das, obwohl sich Sturm zu Saisonbeginn klar als erster Verfolger von Salzburg herauskristallisiert hatte.

Auf den Rängen vier und fünf folgen mit Austria Klagenfurt (22) und Ried (21) zwei Überraschungsteams. Grund für die starken Platzierungen dieser beiden Teams sind vor allem die guten Heimbilanzen: Sowohl Klagenfurt als auch Ried sind im eigenen Stadion in dieser Saison noch ungeschlagen. Daher hat das Träumen vom oberen Play-off in Kärnten und Oberösterreich zumindest schon einmal begonnen.

Die kicker-Elf des 16. Spieltags

Mit Hartberg, der Wiener Austria und Rapid (alle 20) sind den beiden Überraschungsmannschaften aber gleich drei Teams dicht auf den Fersen. Hartberg gelang nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge mit dem Last-Minute-Sieg über den LASK ein Befreiungsschlag, für die zwei Vereine aus der Bundeshauptstadt steht am kommenden Wochenende im Derby bereits ein mehr als nur richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Interessantes Detail am Rande: Seit der Einführung der Meister- und Qualifikationsgruppe in der Saison 2018/19 schafften es die beiden Wiener Vereine noch nie gemeinsam in das obere Play-off.

In dieser Spielzeit könnte ihnen auch die WSG Tirol (19) noch einen Strich durch die Rechnung machen. Die Tiroler sind so etwas wie das Team der Stunde und dürfen sich nach zwei Siegen en suite nun wieder berechtige Hoffnungen auf einen Platz unter den Top Sechs machen. Mit einem Dreier gegen Austria Klagenfurt am Samstag würden die Wattener sogar mit der Pacult-Elf gleichziehen.

LASK muss sich "auf Quali-Gruppe einstellen"

Die Admira (15), der LASK (14) und Altach (13) benötigen an den verbleibenden sechs Spieltagen hingegen schon einen Lauf, um sich doch noch ein Ticket für das obere Play-off zu sichern. Insbesondere beim LASK käme das Verpassen der Meistergruppe einer großen Enttäuschung gleich. "Wir müssen uns dieses Jahr auf die Quali-Gruppe einstellen", meinte Peter Michorl nach der Niederlage in Hartberg auf "Sky".

Fazit: Während Salzburg definitiv und der WAC höchstwahrscheinlich in die Meistergruppe einziehen werden, kämpfen aller Voraussicht nach Sturm, Klagenfurt, Ried, Hartberg, die Wiener Austria, Rapid und die WSG Tirol um die restlichen vier Tickets in den Top Sechs. Schon am Mittwoch (19.00 Uhr) könnte Sturm mit einem Auswärtssieg in Altach aber einen großen Schritt in Richtung oberes Play-off machen machen. Die Admira, der LASK und Altach benötigen hingegen bereits ein kleines Wunder. 

nf

Bobicdardai 0

"Beziehung von Anfang an schwierig": Hintergründe zu Herthas Trainerwechsel

alle Videos in der Übersicht