Regionalliga

Demandt: "Muss keinen zusätzlich motivieren"

Derby in Essen: RWE empfängt Oberhausen

Demandt: "Muss keinen zusätzlich motivieren"

Sven Demandt (l.) und Jürgen Lucas

RWE-Trainer Sven Demandt (links, mit Co-Trainer Jürgen Lucas) will die positive Stimmung mit ins Derby gegen Rot-Weiß Oberhausen nehmen. imago

Der 51-Jährige wünscht sich "ein interessantes, intensives und für uns hoffentlich erfolgreiches Spiel." Das Ziel ist ein Sieg, um drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg gut zu machen. "Es geht nach wie vor nur darum, dass wir in der Klasse bleiben. Das steht über allem", sagte der RWE-Trainer am Mittwoch bei der Pressekonferenz vor dem Spiel. Mit einem Sieg will er außerdem den Fans etwas zurückgeben. "In letzter Zeit war die Unterstützung in Heimspielen und auch auswärts in Aalen und auf Schalke sensationell."

Nur wenige Ausfälle im Derby

Nach zwei Heimsiegen in Folge und drei Spielen ohne Niederlage, hofft der Tabellenzwölfte RWE, dass er am Samstag ab 13 Uhr die positive Stimmung vor eigener Kulisse mit ins Derby nehmen kann. Aus personeller Sicht muss Trainer Demandt nur wenige Ausfälle beklagen. Neben den Langzeitverletzten fehlen drei Spieler: Benjamin Baier ist nach der fünften Gelben Karte gesperrt, Patrick Huckle fällt mit einem Muskelfaserriss in der Wade aus und für Jeffrey Obst ist die Saison nach einem Teilabriss an der Bauchmuskulatur mutmaßlich vorzeitig beendet. Timo Becker trainierte dafür in dieser Woche nach einem knappen Monat Ausfallzeit wieder mit der Mannschaft.

Mit Oberhausen kommt eine Mannschaft ins Essener Stadion, die "schon immer Charakter zeigt und Gas gibt". Demandt kennt deren Trainer Andreas Zimmermann gut, nachdem er zur aktiven Zeit zwei Jahre mit ihm in einem Team spielte. Dem Aufeinandertreffen blickt er gelassen entgegen und vertraut auf den Willen der Spieler: "Beim Derby muss man keinen noch zusätzlich motivieren und sagen 'jetzt lauf mal', 'gib mal Gas'. Das werden die, die auf dem Platz stehen, sowieso machen."

kon