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Debatte um WM-Rhythmus: FIFA konsultiert Hansi Flick & Co.

Nationaltrainer zu Sitzungen eingeladen

Debatte um WM-Rhythmus: FIFA konsultiert Flick & Co.

Ist in dieser Woche zu einer FIFA-Sitzung eingeladen: Bundestrainer Hansi Flick.

Ist in dieser Woche zu einer FIFA-Sitzung eingeladen: Bundestrainer Hansi Flick. imago images/Laci Perenyi

Wie der Weltverband am Montag mitteilte, finden diese Sitzungen von Dienstag bis Donnerstag digital statt. Dort sollen Bundestrainer Hansi Flick und viele seiner Kollegen über den neuen internationalen Spielkalender diskutieren und damit auch über den WM-Rhythmus, den die FIFA mit aller Macht von vier auf zwei Jahre verkürzen will.

Geleitet wird die Diskussion vom langjährigen Arsenal-Trainer Arsene Wenger, der bei der FIFA als Direktor für globale Fußballförderung fungiert und seit Monaten für umfassende Reformen und eine WM alle zwei Jahre wirbt. Neben dem WM-Rhythmus soll es in den Sitzungen laut FIFA um die Gesundheit der Spieler, die Länderspieltermine "und weitere wichtige Punkte" gehen.

"Die Beiträge der Männer-Nationaltrainer sind unverzichtbar", wird Wenger in der Mitteilung zitiert. "Es gibt nur wenige Gelegenheiten, bei denen wir zusammenkommen können, aber wir müssen diese Gelegenheiten nutzen, denn ein solcher Dialog hilft uns allen, die einzigartige Stellung des Fußballs in der Welt zu schützen und den Fußball wirklich global zu machen."

Flick hat sich bislang nicht explizit zum neuen WM-Rhythmus geäußert, der DFB aber bereits eine klare Linie vorgegeben: "Der DFB unterstützt uneingeschränkt die Position der UEFA, wonach eine Entscheidung in einer so wichtigen Angelegenheit nicht ohne die Zustimmung der europäischen Verbände und des europäischen Fußballs getroffen werden darf", hieß es in einer Stellungnahme im September. Auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff äußerte sich zuletzt kritisch über die FIFA-Pläne.

jpe

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