Int. Fußball

"Das ist eine Lüge": Cristiano Ronaldo setzt sich zur Wehr

Nach Anschuldigungen in Richtung des portugiesischen Stars

"Das ist eine Lüge": Cristiano Ronaldo setzt sich zur Wehr

Hat laut eigener Aussage nichts falsch gemacht: CR7.

Hat laut eigener Aussage nichts falsch gemacht: CR7. imago images

Die italienische Zeitung "La Repubblica" schrieb nach Bekanntwerden der Corona-Infizierung von Cristiano Ronaldo zuletzt, der Juve-Star und portugiesische Nationalspieler sei der "Fußballkönig, der auf Protokolle und Isolierung gepfiffen hat", weil er die angeordnete Quarantäne verlassen hatte und zur Nationalmannschaft gereist war.

Der italienische Sportminister Vincenzo Spadafora hatte zudem am Donnerstag erklärt, dass CR7 ohne behördliche Genehmigung zur portugiesischen Nationalmannschaft und von dort wieder zurück nach Turin geflogen sei.

Spielersteckbrief Cristiano Ronaldo
Cristiano Ronaldo

Dos Santos Aveiro Cristiano Ronaldo

Juventus Turin - Vereinsdaten
Juventus Turin

Gründungsdatum

01.11.1897

Vereinsfarben

Weiß-Schwarz

Portugal - Vereinsdaten
Portugal

Gründungsdatum

01.01.1914

Juventus Turin - Termine
Portugal - Termine

"Jetzt sonne ich mich"

Doch was stimmt denn nun? Denn zunächst hatte sich auch Turins Vereinspräsident Andrea Agnelli auf die Seite des 35-Jährigen geschlagen ("Es wurden keine Vorgaben missachtet") - und nun meldete sich auch Cristiano Ronaldo selbst via Instagram zu Wort.

"Es ist eine Lüge, dass ich das Protokoll nicht respektiert habe. Ich bin aus Portugal zurückgekehrt, weil ich und Juve uns vergewissert haben, dass alle Prozeduren respektiert wurden", so CR7 in einem Video. Zudem betonte er, auf dem Flug nach Turin mit niemandem in Kontakt gekommen zu sein. Er befinde sich in seiner Villa in Quarantäne und könne selbst mit seinen Familienangehörigen keinen Kontakt halten. "Jetzt sonne ich mich, um die Zeit zu vertreiben", so der fünfmalige Weltfußballer, der auch ein Bild am Pool von sich postete.

Eine Antwort von Spadafora ließ darauf nicht lange auf sich warten. "Die sportlichen Fähigkeiten eines bestimmten Spielers berechtigen ihn nicht dazu, arrogant wie respektlos gegenüber den Institutionen zu sein und zu lügen", so der italienische Sportminister gegenüber der Nachrichtenagentur ANSA (Agenzia Nazionale Stampa Associata). "Ganz im Gegenteil: Je mehr man bekannt ist, desto mehr sollte man sich seiner Verantwortung bewusst sein sowie erst nachdenken, bevor man spricht - um so überhaupt ein gutes Beispiel für andere abzugeben."

Wann Cristiano Ronaldo übrigens sportlich wieder mitwirken kann, ist noch offen. Für die nächsten Tage und eventuell auch für den Champions-League-Auftakt bei Dynamo Kiew am Dienstag (18.55 Uhr, LIVE! bei kicker) dürfte der Star aber fehlen.

mag

Tormaschinen der Königsklasse: CR7 vorn, Lewandowski holt weiter auf