Olympia

"Noch nicht erlebt": Kuntz schwärmt vom Olympia-"Spirit"

Kuntz sieht Brasilien im Vorteil und schwärmt vom Olympia-"Spirit"

"Das habe ich in meinem etwas höheren Alter noch nicht erlebt"

Stefan Kuntz sieht sein Team "gut vorbereitet" auf Brasilien.

Stefan Kuntz sieht sein Team "gut vorbereitet" auf Brasilien. picture alliance/dpa

Stefan Kuntz hat nach einem Besuch der deutschen Fußballer im Olympischen Dorf längst "dieser besondere Spirit" von Olympia gepackt. "Das ist etwas, das ich in meinem etwas höheren Alter noch nicht erlebt habe und das mich sehr beeindruckt hat", erklärte der DFB-Trainer am Mittwoch. Und richtet gleich den Fokus auf das bevorstehende Auftaktspiel am Donnerstag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker).

"Brasilien hat eine unglaublich hohe Qualität in den einzelnen Positionen. Da muss man nur sehen, wo die Spieler spielen", schwärmt er vom Kontrahenten. "Und sie haben, für uns Europäer ungewöhnlich, eine U 23. Da haben sie einen Vorteil, da sie schon öfter in diesem Alter zusammengespielt haben", so Kuntz.

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Im Gegensatz zu seinem Team. Kuntz hat deshalb die drei Drittel gegen Honduras so genutzt, "dass wir noch Infos dazubekommen haben", wie die Mannschaft am besten funktionieren könnte. Wenngleich er einräumt, "dass wir nicht so wahnsinnig viele Alternativen haben". Das sei für ihn als Coach "aber auch irgendwie einfacher", wie er mit einem Schmunzeln anmerkt.

Und die Spieler, die der 58-Jährige zur Verfügung hat, sind ohnehin "heiß auf das Turnier", wie Nadiem Amiri unterstreicht. Eine gewisse Aufregung verspürt der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen vor dem "Kracher" gegen Brasilien, schätzt die deutsche Olympia-Auswahl aber als "bereit" ein.

7:1? Torunarigha? Kuntz blickt nur nach vorne

Das 7:1 bei der WM 2014 spielt bei der Vorbereitung auf die Neuauflage des verlorenen Olympia-Finals von 2016 ebenso keine Rolle mehr wie der Vorfall um Jordan Torunarigha. "Nein, da kommt nichts mehr", meinte Kuntz, "vor allem auf Initiative von Jordan hin. Wir haben ein Zeichen gesetzt, das war stark - und damit Feierabend." Der Blick geht allein auf das Brasilien-Spiel, und da werde sein Team "gut vorbereitet" sein.

nik

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