3. Liga

23. Spieltag: Kampf um Rang zwei und ein Trainer-Debüt

Würzburg und Verl unter Druck

Das bringt der 23. Spieltag: Kampf um Rang zwei und ein ersehntes Trainer-Debüt

Mannheim und Braunschweig wollen auf einen Aufstiegsplatz - Türkgücü-Trainer Andreas Heraf steht vor seinem Debüt.

Mannheim und Braunschweig wollen auf einen Aufstiegsplatz - Türkgücü-Trainer Andreas Heraf steht vor seinem Debüt. imago images/picture alliance

Kampf um Platz zwei ohne Kaiserslautern

Hinter Spitzenreiter Magdeburg (48 Punkte, am Mittwoch in Duisburg) hat sich ein Quintett formiert, das um den zweiten direkten Aufstiegsplatz kämpft und dieses Fernduell auch unter der Woche fortsetzt - allerdings ohne den 1. FC Kaiserslautern, der diesen Rang momentan belegt. Die formstarken Pfälzer müssen eine Zwangspause einlegen, weil der TSV 1860 München nach mehreren Corona-Fällen zum zweiten Mal in Folge nicht spielfähig ist.

In der Pfalz wird man also vom Sofa aus ganz genau beobachten, wie sich das punktgleiche Eintracht Braunschweig (3., 39 Zähler), Waldhof Mannheim (4., 37), der 1. FC Saarbrücken (37) und der SV Meppen schlagen. Vorlegen kann der SV Waldhof, allerdings ohne die gesperrten Schnatterer und Verlaat (jeweils 5. Gelbe), am Dienstagabend (19 Uhr), wenn er im heimischen Carl-Benz-Stadion die Kölner Viktoria empfängt. Die Domstädter haben sich zuletzt mit einem 5:2-Sieg im Kellerduell gegen den SC Verl Luft verschafft.

Würzburg unter Druck - Heraf-Debüt steht endlich an

Parallel tritt das krisengeschüttelte Würzburg (acht Spiele ohne Sieg) beim VfL Osnabrück an, der sich seinerseits durch einen Dreier Chancen ausrechnet, an die Spitzengruppe heranzukommen (VfL-Cheftrainer Daniel Scherning: "Träumen ist erlaubt, aber Realismus ist wichtig").

In Freiburg steigt wohl endlich das ersehnte Debüt von Türkgücü-Cheftrainer Andreas Heraf an (nach Corona-bedingten Spielabsagen). Der 54-jährige Wiener soll den in die Abstiegszone gerutschten Vorjahres-Aufsteiger wieder auf Kurs bringen. Wenige Stunden vor Spielbeginn wurde indes die Partie des Halleschen FC gegen die personell weiter gebeutelten Berliner abgesagt.

Am Mittwoch (19 Uhr) sind gleich fünf der ersten sieben Teams im Einsatz. Eintracht Braunschweig gastiert beim FSV Zwickau, der Corona-Ausfällen trotzte und in Meppen wieder in die Erfolgsspur gefunden hat. Die Niedersachsen können dann den direkten Aufstiegsplatz erobern, der FSV ins Tabellenmittelfeld vorrücken. Der 1. FC Saarbrücken bekommt es währenddessen nach dem turbulenten 4:3 in Duisburg mit Borussia Dortmund II zu tun.

Druck auf Capretti wächst

Guerino Capretti

Beim SC Verl unter Druck: Guerino Capretti. imago images/pmk

Nur indirekte Chancen auf den Aufstiegsplatz hat der SV Meppen aufgrund der deutlich schlechteren Tordifferenz zur Konkurrenz (-1). Nach zuletzt zwei Niederlagen und der schweren Verletzung von Evseev (Achillessehnenriss) geht es für die Emsländer zuerst mal wieder um ein Erfolgserlebnis gegen den kriselnden SC Verl, bei dem die unmittelbare Zukunft von Chefcoach Guerino Capretti auf dem Spiel steht. Der Aufstiegscoach wird den Klub im Sommer 2022 zwar ohnehin verlassen, doch nach der jüngsten sportlichen Entwicklung wächst der Druck auf den 39-Jährigen.

Ebenfalls am Mittwoch: Das Magdeburger Gastspiel beim MSV Duisburg, der mit einem Sieg aus der Abstiegszone will. Und das Duell zwischen dem auch von Corona-Fällen gebeutelten TSV Havelse, der auf den überraschenden Punktgewinn gegen Spitzenreiter Magdeburg aufbauen will, und dem SV Wehen Wiesbaden.

kon

Das sind die Trainer der Zweitligisten