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"Danach ging es mir besser": Klopps unkonventioneller Frust-Abbau

Nach der 2:7-Klatsche bei Aston Villa

"Danach ging es mir besser": Klopps unkonventioneller Frust-Abbau

Konnte seine Akteure nach der heftigen Niederlage nicht antanzen lassen: Jürgen Klopp.

Konnte seine Akteure nach der heftigen Niederlage nicht antanzen lassen: Jürgen Klopp. getty images

Die erste Niederlage der noch jungen Saison 2020/21 war für den FC Liverpool eine heftige, geschichtsträchtige Klatsche. Mit 2:7 ging der LFC bei Aston Villa unter. Noch nie zuvor hatten die Reds in ihrer knapp 30-jährigen Premier-League-Geschichte so heftig einstecken müssen. Sieben Tore in einem Spiel hatte der amtierende englische Meister zuletzt im April 1963 kassiert (2:7 gegen Tottenham). Kein Wunder also, dass auch Teammanager Jürgen Klopp ordentlich gefrustet war.

Wie der 53-Jährige den Frust bewältigte? Per SMS. Klingt erst einmal kurios, entspricht aber der Wahrheit. Weil einige seiner Spieler bereits zur Nationalmannschaft abgereist waren - und er sie sich somit nicht zur Brust nehmen konnte - entschied sich Klopp für die eher unkonventionelle Methode, und textete sich den Frust von der Seele.

"Die Nacht nach dem Spiel war nicht die beste. Am Morgen musste ich mit meinen Spielern sprechen, aber sie waren ja nicht da. Also habe ich ihnen eine lange, lange Textnachricht geschrieben, und danach ging es mir besser, weil es raus war", erzählte Klopp der "BBC".

Am Samstag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) besteht bereits die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Dann gastiert die Klopp-Elf beim überraschenden Tabellenführer Everton zum prestigeträchtigen Merseyside-Derby

phb

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