Bundesliga

Bellingham Dortmunder: Dahoud will bleiben - BVB setzt auf Delaney

Der Bellingham-Transfer und die Folgen

Dahoud will bleiben - BVB setzt auf Delaney

Im Dortmunder Mittelfeldzentrum wird es eng: Mo Dahoud (l.) und Thomas Delaney.

Im Dortmunder Mittelfeldzentrum wird es eng: Mo Dahoud (l.) und Thomas Delaney. Getty Images (2)

Axel Witsel, Emre Can, Julian Brandt, Thomas Delaney, Mahmoud Dahoud und jetzt auch noch Jude Bellingham: Trainer Lucien Favre hat in der neuen Saison nach jetzigem Stand die Qual der Wahl bei der Besetzung der Dortmunder Mittelfeldzentrale. Oder sucht ein Spieler aus dem bisherigen Quintett jetzt noch das Weite?

Dass der eine oder andere durch Bellinghams Verpflichtung jetzt entbehrlich sein könnte und deshalb verkauft werden soll, bestätigt Sportdirektor Michael Zorc nicht. Es gehört zu seinen Grundsätzen, keine Spieler öffentlich ins Schaufenster zu stellen, das würde den Preis drücken.

Dahoud "will nicht wechseln" - Delaney wird geschätzt

Dahoud (24, Vertrag bis 2022), der seine unbestrittenen Fähigkeiten nicht konstant und stabil auf den Rasen bringt und in der abgelaufenen Bundesliga-Saison nur in sechs Bundesliga-Spielen in der Startelf stand (kicker-Notenschnitt 3,64), könnte indes als Erster auf schwindende Perspektiven reagieren. Jedoch gilt für den Ex-Gladbacher noch immer, was Berater Reza Fazeli im April bei "Sky" formulierte: "Mo will nicht wechseln. Er will bei Dortmund bleiben und sich durchsetzen."

Delaney (28, Vertrag bis 2022) abzugeben, der verletzungsbedingt in der vergangenen Saison nur elf Ligaspiele bestreiten konnte (kicker-Notenschnitt 3,23), steht nach kicker-Informationen nicht zur Diskussion. Der Däne wird beim BVB weiter sehr geschätzt. Witsel, Can und Brandt stehen erst recht nicht zur Disposition. Und so kündigt sich bei der Borussia ein scharfer Konkurrenzkampf im Mittelfeldzentrum an.

Thomas Hennecke/jpe