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Däne Asgreen gewinnt E3-Preis - Bora-Hansgrohe ausgeschlossen

Belgischen Rad-Klassiker über 204 Kilometer

Däne Asgreen gewinnt E3-Preis - Bora-Hansgrohe ausgeschlossen

Einsame Spitze: Kasper Asgreen.

Einsame Spitze: Kasper Asgreen. imago images

Der dänische Meister setzte sich am Freitag in dem belgischen Rad-Klassiker über 204 Kilometer und 17 giftige Anstiege als Solist vor dem Franzosen Florian Sénéchal und Cross-Weltmeister Mathieu van der Poel aus den Niederlanden durch. Deutsche Fahrer spielten bei der Entscheidung keine Rolle. Der E3-Preis gilt als Generalprobe für die auf ähnlichem Terrain stattfindende Flandern-Rundfahrt am Ostersonntag.

Der deutschen Equipe Bora-Hansgrohe blieb nur die Zuschauerrolle. Wie das Team am Freitag mitteilte, sei der britische Fahrer Matthew Walls positiv auf das Coronavirus getestet worden. Obwohl alle weiteren Teammitglieder in zusätzlichen Tests negativ getestet wurden, durfte man nach Anweisung des belgischen Radsportverbandes bei dem World-Tour-Rennen nicht starten.

Asgreen hatte sich 67 Kilometer vor dem Ziel abgesetzt und lange einen Vorsprung von etwa 25 Sekunden vor der Favoritengruppe um den Niederländer van der Poel und den Belgier Wout van Aert gehalten. Nach einem harten Antritt von van der Poel wurde Asgreen zunächst zwölf Kilometer vor dem Ziel gestellt. Nach kurzer Verschnaufpause attackierte der Profi des belgischen Teams Deceuninck-Quick Step fünf Kilometer vor dem Ziel erneut und feierte letztlich den siebten Erfolg seiner Karriere.

E3-Preis Flandern-Harelbeke in Harelbeke/Belgien (203,90 km)

1. Kasper Asgreen (Dänemark) - Deceuninck-Quick-Step 4:42:37 Std.; 2. Florian Senechal (Frankreich) - Deceuninck-Quick-Step + 32 Sek.; 3. Mathieu Van Der Poel (Niederlande) - Alpecin-Fenix; 4. Oliver Naesen (Belgien) - AG2R Citroën Team; 5. Zdenek Stybar (Tschechien) - Deceuninck-Quick-Step; 6. Greg Van Avermaet (Belgien) - AG2R Citroën Team; 7. Dylan Van Baarle (Niederlande) - Ineos Grenadiers; 8. Markus Hoelgaard (Norwegen) - Uno-X Pro Cycling Team + 1:28 Min.; 9. Gianni Vermeersch (Belgien) - Alpecin-Fenix + 1:30; 10. Marco Haller (Österreich) - Bahrain Victorious

dpa/sid