Frauen EM

Däbritz wieder im Mannschaftstraining

Erste beiden Gruppenspiele sind ausverkauft

Däbritz wieder im Mannschaftstraining

Sara Däbritz am Mittwoch im Training der deutschen Nationalmannschaft, links Kathrin Hendrich.

Sara Däbritz am Mittwoch im Training der deutschen Nationalmannschaft, links Kathrin Hendrich. picture alliance/dpa

Aus London berichtet Gunnar Meggers

Die gute Nachricht des Tages aus London gab es schon vor dem Mittagessen: Sara Däbritz ist am Mittwochvormittag ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Die Mittelfeldspielerin von Olympique Lyon konnte in den vergangenen Tagen in der englischen Hauptstadt aufgrund muskulärer Probleme nur individuell trainieren. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, kann die 27-Jährige am Freitag (21 Uhr, LIVE! bei kicker) im ersten deutschen Gruppenspiel gegen Dänemark auflaufen.

Die Partie im Londoner Stadtteil Brentford ist ebenso ausverkauft wie der zweite deutsche EM-Auftritt an selber Stelle gegen Spanien am kommenden Dienstag (21 Uhr). Das steigert die Vorfreude im DFB-Lager auf das Turnier noch mehr. "Es kribbelt schon sehr lange. Und hier vor Ort in England ist es noch mal etwas anderes. Das lässt ein Fußballherz höher schlagen", erzählt Giulia Gwinn vom Vize-Meister Bayern München. Die deutsche Verteidigerin zählte vor drei Jahren zu den großen Entdeckungen der Weltmeisterschaft in Frankreich und erzielte im ersten Gruppenspiel gegen China in Rennes den Siegtreffer. "Dieses Tor ist etwas ganz Besonderes", erinnert sich Gwinn, die auf ihrer Position auf der rechten Außenbahn quasi konkurrenzlos ist.

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Anders gestaltet sich die Situation bei Laura Freigang. Die Spielerin von Eintracht Frankfurt liegt im internen Stürmer-Ranking hinter Alexandra Popp (VfL Wolfsburg) und Lea Schüller (Bayern München) auf Platz drei. "Meine Rolle ist mir bewusst und ich nehme sie an", erzählt die 24-Jährige. "Ich bin da, wenn ich gebraucht werde." Freigang zählt zu den Spielerinnen, bei denen Teamgeist stets höchste Priorität hat. "Wir sind eine starke Gemeinschaft", verrät sie. Das lässt für die Europameisterschaft hoffen.

Gunnar Meggers

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