NBA

NBA: Stephen Curry überragt gegen Clippers- Debakel für Mavs

NBA am Donnerstag

Curry versenkt Clippers mit Ansage - Mavs und Bucks gehen unter

Matchwinner für die Warriors: Stephen Curry.

Matchwinner für die Warriors: Stephen Curry. Getty Images

"Frühform" dürfte sich das nennen, was Stephen Curry zu Beginn der 75. Saison aufs Parkett bringt. Der zweimalige NBA-MVP versenkte die Los Angeles Clippers am Donnerstagabend (Ortszeit) in einem hochspannenden Spiel fast im Alleingang; erst mit einem perfekten ersten Viertel (25 Punkte, 9/9 FG), dann mit zwei entscheidenden Dreiern kurz vor Schluss.

Das Bittere daran aus Sicht der Clippers: Paul George hatte Curry kurz zuvor quasi noch herausgefordert, es vom Logo, also von der Mittellinie, zu versuchen. Curry tat genau das und machte zwei Minuten vor Schluss aus einem 105:107 ein 108:107. Am Ende feierten die Warriors, die zum Auftakt dank eines Triple-Doubles von Curry bereits die Los Angeles Lakers geschlagen hatten, einen knappen 115:113-Sieg. Curry kam insgesamt auf 45 Punkte, zehn Rebounds und einen Assist.

Fehlstart für Kidd: Mavs verlieren deutlich in Atlanta

Im ersten Spiel unter Coach Jason Kidd kassierten die Dallas Mavericks eine deftige Abreibung von den Atlanta Hawks. Nach einer weitestgehend ausgeglichenen ersten Hälfte kamen die Texaner in Abschnitt zwei kaum hinterher, was auch an Luka Doncic lag, der nur sechs seiner 17 Würfe im Korb unterbrachte und auf 18 Punkte kam.

Besser machte es auf der Gegenseite zwar auch Trae Young nicht wirklich (6/16, 19 Punkte), der Hawks-Guard konnte sich im Gegensatz zu Doncic aber auf die Kollegen verlassen; besonders Cam Reddish überzeugte von der Bank kommend mit 20 Zählern. Atlanta bejubelte letztlich einen deutlichen 113:87-Erfolg.

23 Punkte Vorsprung nach Viertel eins: Miami überrollt Milwaukee

Noch deutlicher gestalteten es die Miami Heat gegen die Milwaukee Bucks. Die Gastgeber hatten nach einem spektakulären ersten Viertel bereits einen 23-Punkte-Vorsprung aufgebaut und gaben diesen kaum noch aus der Hand. Während Finals-MVP Giannis Antetokounmpo blass blieb (15 Punkte), feuerte Miami aus allen Rohren und gewann mit 137:95.

mkr