Regionalliga

Cramer: "Nicht überschwänglich werden"

Trotz Punktabzug: Kassel nicht mehr auf direktem Abstiegsplatz

Cramer: "Nicht überschwänglich werden"

Vier Siege aus sieben Spielen für Hessen Kassel: Coach Tobias Cramer versucht sein Team auf dem Boden der Tatsachen zu halten.

Vier Siege aus sieben Spielen für Hessen Kassel: Coach Tobias Cramer versucht sein Team auf dem Boden der Tatsachen zu halten. imago

Sieben Spiele, vier Siege und dennoch nur Rang 16: Das Insolvenzverfahren hinterlässt bei den Löwen weiterhin sichtbare Spuren. Ohne die vor Saisonstart abgezogenen neun Punkte stünden die Hessen auf dem vierten Platz der Tabelle. Dennoch ist der erste Schritt mit dem Verlassen der direkten Abstiegsränge vollzogen. Hierfür sorgte der jüngste Sieg gegen den TSV Steinbach (3:0).

"Wir bringen es momentan gut auf den Platz", lobte Trainer Tobias Cramer sein Team nach der Partie. Ihre vergangenen drei Begegnungen gewannen die Hessen gegen Schott Mainz (4:1), Hoffenheim II (3:1) und Steinbach allesamt. Besonders die Offensive bestach mit insgesamt 15 Treffern in sieben Begegnungen - dem drittbesten Wert der Regionalliga Südwest. Nach dem Erfolg gegen den TSV Steinbach erklärte Trainer Cramer aber, dass ihn die Höhe des Ergebnisses nur peripher interessiere. Für ihn zähle nur, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.

Zurück auf dem Boden der Tatsachen

"Der Blick geht nach vorne in die nächste Woche", meinte der 42-Jährige stattdessen. Mit dem Tabellenvorletzten SSV Ulm wartet am Samstag (14 Uhr) ein vermeintlich schlagbarer Gegner auf den KSV. Die Ulmer stellten die bislang zweitschlechteste Defensive mit 15 Gegentreffern in sechs Spielen - nur Röchling Völklingen kassierte mehr Tore (21). "Wir brauchen überhaupt nicht überschwänglich werden", will Cramer seine Mannschaft auf dem Boden der Tatsachen halten. Denn trotz der deutlich besseren Statistik trennen die Kasseler weiterhin nur zwei Punkte wie auch Plätze vom SSV.

kon