Int. Fußball

Cousin des Besitzers von Manchester City wollte den FC Liverpool kaufen

Gespräche kamen über frühes Stadium nicht hinaus

Cousin von ManCity-Besitzer wollte Liverpool kaufen

Liverpool-Wappen an der neuen Haupttribüne: Die Fenway Sports Group hat in den vergangenen Jahren massiv in den Klub investiert.

Liverpool-Wappen an der neuen Haupttribüne: Die Fenway Sports Group hat in den vergangenen Jahren massiv in den Klub investiert. Getty Images

Wie die Zeitung "Daily Mail" am Freitag zuerst berichtete, soll Scheich Khalid Bin Zayed Al Nahyan der FSG 2,2 Milliarden Euro für die Übernahme des LFC geboten haben. Laut "Daily Mail" wäre das die bislang teuerste Übernahme eines Fußballklubs gewesen. Die Liverpool-Besitzer lehnten die Offerte des Interessenten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der ein Cousin des Besitzers von Manchester City - Scheich Mansour - ist, jedoch ab.

Der "Daily Mail" zufolge hätte Anfang des Jahres in New York ein Treffen in New York stattgefunden. Die Zeitung verweist auf ihr vorliegende Dokumente. Demnach wollte der Scheich auch einen chinesischen Partner mit in den Deal einbinden.

Die Gespräche sollen über erste Diskussionen jedoch nicht hinausgekommen sein. Die FSG will ihre Mehrheit am 18-maligen englischen Meister, die sie im Oktober 2010 für rund 300 Millionen Euro erworben hatte, nicht verkaufen.

Offen für Minderheitsinvestor

"FSG hat immer deutlich gemacht: Der Klub steht nicht zum Verkauf", hieß es in einem Klub-Statement: "Was die Besitzer aber ebenfalls stets betont haben, ist, dass wir unter den richtigen Voraussetzungen einen Minderheitsinvestor in Betracht ziehen würden - wenn eine solche Partnerschaft unsere kommerziellen Interessen in bestimmten Märkten fördern würden."

Die "City Football Group", der Manchester City gehört, hatte 2015 13 Prozent der Anteile am Klub für 377 Millionen Euro an ein chinesisches Konsortium verkauft.

ski