Bundesliga

Corona und kein Ende beim VfB: Jetzt hat es auch Mangala erwischt

Stuttgart: Bredlow wurde freigetestet und steht im Kader

Corona und kein Ende beim VfB: Jetzt hat es auch Mangala erwischt

Musste sich in Isolation begeben: Orel Mangala.

Musste sich in Isolation begeben: Orel Mangala. imago images/Sportfoto Rudel

Gespannt warteten die Stuttgarter am heutigen Freitag auf das Testergebnis des vor zehn Tagen positiv auf Corona getesteten Bredlow und auf mehr Klarheit, ob der Keeper für die Partie in Gladbach am Samstag (LIVE! ab 18.30 Uhr bei kicker) ein Kandidat für den Posten zwischen den Pfosten sein könnte. Das Testergebnis der am Vormittag genommenen Probe war negativ, der Keeper ist damit also freigetestet und darf die häusliche Isolation verlassen.

Doch der Erleichterung folgte im gleichen Atemzug der nächste Schreck. Vom ebenfalls am Freitag routinemäßig getesteten Mangala gab es ein positives Ergebnis. Der Belgier musste sofort in Isolation und fällt bis auf Weiteres aus. "Das ist definitiv ein Rückschlag für uns. Zum einen, weil wir gehofft hatten, von weiteren positiven Fällen verschont zu bleiben. Und zum anderen, weil Orel nach seiner Verletzung auf dem Weg zurück zu alter Stärke war und wir nun erneut auf ihn verzichten müssen", erklärt Sportdirektor Sven Mislintat.

Immerhin Bredlow steht nun also im Spieltagskader, ob er es auch zwischen die Pfosten schafft, bleibt abzuwarten. "Er muss sich sportlich gut fühlen", meint Trainer Pellegrino Matarazzo, der weiter auf die ebenfalls schon länger erkrankten Florian Müller, Waldemar Anton, Erik Thommy und Roberto Massimo verzichten muss. Es gehe ihnen "unterschiedlich. Der eine hat Symptome, der andere nicht. Aber ich möchte nicht mehr dazu sagen", sagte Matarazzo.

Matarazzo hätte keine Bedenken wegen Schock

Sollte Bredlow doch nicht die Auswahlkriterien erfüllen, hätte der VfB-Trainer keine Bedenken, Stuttgarts Jungprofi Florian Schock ins Tor zu stellen. "Wir haben Flo  bewusst als Nummer 3 verpflichtet und nicht nur als Trainingstorwart. Wir haben vollstes Vertrauen in ihn und dass er eine gute Leistung abrufen kann. Er macht einen guten Eindruck im Training."

Der 20-Jährige würde durchaus über Besonderheiten verfügen. Er sei zum Beispiel schon mal "größer als ich", scherzt Matarazzo, der es auf 1,98 Meter bringt. Schock weist einen Zentimeter mehr aus. Dazu verfüge er über "eine gewisse Masse, ist reaktionsschnell, hat ein gutes Blockverhalten und hält viele Bälle". Als Persönlichkeit bringt der Hüne außerdem "sehr viel Charakter für die Zukunft mit. Er ist ein guter Junge, der seinen Weg bei uns gehen wird."

Vorher muss sich Schock allerdings erst einmal sportlich beweisen. Womöglich schon in Gladbach. Kein einfaches Pflaster für ein Bundesligadebüt. "Wir versuchen das richtige Maß an Lockerheit und Anspannung zu finden", erzählt Matarazzo, der die Vorbereitung so angeht, "dass er die optimale Spannung hat. Man merkt ihm ein gewisses Kribbeln im Bauch an. Das ist aber ganz normal, das spürt jeder vor seinem ersten Spiel".

George Moissidis

Das "neue" Bayer Leverkusen: Diesmal reif für ganz oben? (mit Ralph Gunesch)

alle Videos in der Übersicht