Bundesliga

Compper vor Startelf-Comeback

Leipzig: Auch Halstenberg ist abgereist

Compper vor Startelf-Comeback

Fiebert dem Startelf-Comeback entgegen: Hoffenheims Ex-Nationalspieler Marvin Compper.

Fiebert dem Startelf-Comeback entgegen: Hoffenheims Ex-Nationalspieler Marvin Compper. picture alliance

Aus Leipzigs Trainingslager in Lagos berichtet Oliver Hartmann

Die beiden Leistungsträger Keita und Halstenberg laborieren an Blessuren, die sie sich im vorletzten Spiel 2016 beim 2:0 gegen Hertha BSC zugezogen hatten und die bislang nicht näher diagnostiziert werden konnten. Beide waren drei Tage später angeschlagen ins Spitzenspiel beim FC Bayern gegangen. Keita klagt über Oberschenkelprobleme, die ihre Ursache in einer Rückenblockade haben könnten. Auch Halstenberg präsentierte sich im Trainingslager nicht voll belastbar. Der Linksverteidiger hat nach Auskunft von Sportdirektor Ralf Rangnick im Oberschenkel und im Adduktorenbereich Beschwerden, die nun eingehender untersucht werden. Ziel, so Rangnick, sei es, dass beide Spieler nach einer dreitägigen Intensivkur bei Mosetter am Freitag in Leipzig wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können und am Sonntag bei der Generalprobe gegen die Glasgow Rangers einatzfähig sind.

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In Lagos fehlte derweil am Dienstag Stefan Ilsanker wegen Durchfalls, der erkältete Marcel Sabitzer konnte nur leichtes Lauftraining absolvieren. Deutliche Fortschritte macht hingegen Tag für Tag Abwehr-Routinier Marvin Compper, der sich am 18. November im Spiel gegen Leverkusen (3:2) eine hartnäckige Kapselverletzung im Sprunggelenk zugezogen hatte und sich inzwischen wieder voll belastbar präsentiert. "Für mich war es einfach wichtig, wieder voll dabei zu sein und die Trainingseinheiten zu hundert Prozent absolvieren zu können", sagte der 31-Jährige.

Compper fiebert dem Comeback entgegen

Vergangenen Samstag beim 1:5 gegen Ajax Amsterdam durfte er schon mal in der Schlussviertelstunde ein wenig Wettkampfpraxis sammeln, in den Tests gegen den SC Farense am Mittwoch sowie Glasgow ist der Routinier für die Startelf vorgesehen. "Wenn man sechs Wochen komplett raus war aus dem Mannschaftstraining, ist jede Spielminute unheimlich wichtig, um wieder in einen Rhythmus zu kommen", fiebert Compper dem Startelf-Comeback entgegen.

Comppers Vertrag läuft aus

Für den Innenverteidiger geht es in der Rückrunde auch um die sportliche Zukunft. Sein zum Saisonende auslaufender Vertrag verlängert sich automatisch um weitere zwölf Monate, wenn er 25 Pflichtspiele absolviert hat. Bei derzeit elf darf Compper in den ausbleibenden 18 Punktspielen nicht mehr viel passieren, um die Marke erreichen zu können. "Darüber mache ich mir keine großen Gedanken", sagt der Ex-Nationalspieler und fügt hinzu: "Mein Anspruch ist es, wieder dahin zu kommen, wo ich in der Hinrunde war. Wenn ich so auftrete, klären sich Vertragsdinge von allein." Ähnlich sieht es auch Rangnick, der durchblicken ließ, dass eine Vertragsverlängerung nicht sklavisch an die Einsätze gebunden ist, wenn Compper in der Rückrunde körperlich stabil bleibt.

Höchstwahrscheinlich erhält Compper in der Rückrunde zudem noch hochkarätige Konkurrenz. Die Verpflichtung des französischen Abwehrjuwels Dayot Upamecano (18) von Red Bull Salzburg scheint nur noch eine Frage der Zeit.

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