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China ergreift Maßnahmen gegen weitere Megatransfers

Ende des Wettbietens in der Super League?

China ergreift Maßnahmen gegen weitere Megatransfers

Verdient angeblich 38 Millionen Euro: Carlos Tevez.

Verdient angeblich 38 Millionen Euro: Carlos Tevez. imago

Der CFA legte fest, dass mit Beginn der am 19. Juni beginnenden Sommer-Transferperiode jeder Verein, der mehr Geld für Spieler ausgibt als er einnimmt, den gleichen Betrag in die Förderung des chinesischen Fußballs investieren muss.

Weiter sind die Trainer der Klubs ab der nächsten Saison verpflichtet, für jeden eingesetzten ausländischen Spieler auch einen einheimischen Spieler unter 23 Jahren aufzustellen. Mit diesen Maßnahmen wolle man die Klubs davon abhalten, "nur kurzfristige Erfolge anzustreben, sich einander im Erwerben teurer Spieler blind zu übertreffen und so die Preise in die Höhe zu treiben".

Spielersteckbrief Tevez
Tevez

Tevez Carlos

Spielersteckbrief Oscar
Oscar

dos Santos Emboaba Júnior Oscar

China - 11. Spieltag
China - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Guangzhou Evergrande Taobao Guangzhou Evergrande Taobao
28
2
Shanghai SIPG Shanghai SIPG
26
3
Hebei China Fortune Hebei China Fortune
22

Ziel der aktuellen Regierung um Staatspräsident Xi Jinping ist der Aufbau einer starken Nationalmannschaft, die langfristig um den WM-Titel mitspielen kann. China, mit mehr als 1,3 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt, schied bei seiner einzigen WM-Teilnahme 2002 in Japan/Südkorea in der Vorrunde aus.

In den vergangenen Monaten hatten teils irrwitzige Gehalts- und Ablösezahlungen wie im Fall des Brasilianers Oscar für Aufsehen gesorgt, der für angeblich über 70 Millionen Euro vom FC Chelsea zu Shanghai IPG wechselte. Der Argentinier Carlos Tevez soll durch seinen Transfer von den Boca Juniors zu Shanghai Shenhua mit 38 Millionen Euro Jahresgehalt zum bestbezahlten Profi weltweit aufgestiegen sein.

Aber auch einige Stars aus der Bundesliga standen schon auf den Zetteln der Scouts aus China. Torjäger Anthony Ujah erlag dem Lockruf aus China bereits und bescherte Werder Bremen eine stattliche Ablöse von 13 Millionen Euro.

Der 1. FC Köln hatte im Januar ein angebliches 50-Millionen-Angebot für seinen Torjäger Anthony Modeste durch Super-League-Klub Tianjin Quanjian ausgeschlagen. Zuletzt hatten französische Medien berichtet, dass der selbe Klub Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund) mit einem Jahresgehalt von 50 Millionen Euro ins Reich der Mitte locken möchte. Es war von einer Ablösesumme von rund 80 Millionen Euro die Rede. Allerdings hatte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc gegenüber dem kicker gesagt, dass dem Verein kein Angebot vorliege.

tru/sid

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