14:18 - 16. Spielminute

Tor 1:0
Löwe

Chemnitz

14:27 - 25. Spielminute

Tor 2:0
Campulka

Chemnitz

14:29 - 27. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
A. Dedidis
für Kunz
Jena

15:05 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Verkamp
für Gipson
Jena

15:10 - 51. Spielminute

Tor 3:0
Pagliuca
Foulelfmeter
Chemnitz

15:16 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
V. Dedidis
für Grimm
Jena

15:17 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Chemnitz)
Walther
für Löwe
Chemnitz

15:19 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Chemnitz)
Arnold
für Roscher
Chemnitz

15:33 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Ohurtsov
für Verkamp
Jena

15:33 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Rosner
für Krauß
Jena

15:46 - 87. Spielminute

Tor 4:0
Kurt
Foulelfmeter
Chemnitz

15:48 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Chemnitz)
Keller
für Pagliuca
Chemnitz

15:48 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Chemnitz)
Schreiber
für Mensah
Chemnitz

CFC

JEN

Regionalliga Nordost

Löwe-Standards und zwei Elfmeter: Chemnitz besiegt auch Jena

Tiffert-Elf mit sechstem Dreier in Serie

Löwe-Standards und zwei Elfmeter: Chemnitz besiegt auch Jena

Campulka trifft: Der Chemnitzer Abwehrspieler verwertete gegen Jena eine Löwe-Ecke zum 2:0.

Campulka trifft: Der Chemnitzer Abwehrspieler verwertete gegen Jena eine Löwe-Ecke zum 2:0. IMAGO/HärtelPRESS

Der 14. Spieltag

Chemnitz, das fünf Ligaspiele in Folge gewonnen hatte, ging mit entsprechendem Rückenwind und zwei Startelf-Veränderungen gegenüber dem 2:0 beim SV Babelsberg 03 in dieses Duell zweier Traditionsvereine: Pagliuca (nach Gelb-Sperre) und Roscher ließ Coach Christian Tiffert für Berger (Gelb-Rot-Sperre) und Kircicek (krank) auflaufen. Auch Jenas Interimstrainer Henning Bürger nahm im Vergleich zum letzten Ligaspiel, dem 3:0 gegen den Berliner AK, zwei Veränderungen vor: Strietzel (nach Gelb-Rot-Sperre) und Gipson durften in Chemnitz starten. Verkamp saß auf der Bank, Muiomo (private Gründe) fehlte komplett im Kader. Dahlke musste wegen einer Zerrung zusehen.

Beide Fanlager sorgten von Anpfiff weg für eine stimmungsvolle Kulisse. In der 5. Minute hatte Chemnitz die erste gefährliche Strafraumszene: Pagliuca wurde steil geschickt, Brügmann sprang im Fünfer mit langem Bein in seinen Querpass, erreichte die Kugel aber knapp nicht, rauschte dafür aber in Torwart Kunz hinein, was für den Schlussmann im weiteren Verlauf noch ins Gewicht fallen sollte. Vier Minuten später musste Kunz weit aus seinem Tor eilen, um einen langen Pass zu klären. Das Leder fiel Stagge vor die Füße, der aus dem Mittelkreis das leere Tor anvisierte, doch gut einen Meter vorbei zielte.

Der starke linke Fuß und das geschulte Auge von Löwe sorgten in der 16. Minute für die Heimführung. Vom rechten Flügel zog der Außenverteidiger einen Freistoß an der Zwei-Mann-Mauer vorbei direkt aufs kurze Eck. Kunz sah dem Ball ungläubig hinterher, 1:0. Neun Minuten später erhöhten die Himmelblauen, erneut durch einen Standard: Löwe brachte von rechts einen Eckball ins Strafraumzentrum, wo Campulka am höchsten stieg und den Ball einnickte. Kurz nach dem zweiten Gegentreffer musste Jena-Torwart Kunz vom Feld, der bei der Chemnitzer Chance in der 5. Minute offenbar etwas zu viel am Oberschenkel abbekommen hatte. Dedidis kam ab der 27. Minute in den Gäste-Kasten. Interessantes Detail bei Löwe: Unmittelbar vor seinem Freistoßtreffer stand der 33-Jährige in regem Austausch mit seiner Bank, weil er offenbar angeschlagen war. Doch statt wie von manchen befürchtet ausgewechselt werden zu müssen, sammelte Löwe innerhalb weniger Minuten zwei Scorer-Punkte.

Jena ließ den Ball einige Male gefällig durchs Mittelfeld laufen, agierte im Abschluss viel zu inkonsequent, sei es bei einem Distanzschuss von Hoppe in Minute 32 oder einem Kopfball im Strafraum von Tezel in der 37. Minute, die beide deutlicher als nötig vorbei gingen. So konnte Chemnitz das 2:0 kontrolliert in die Halbzeit schaukeln, wenngleich Zickert nach einem weiteren Löwe-Freistoß nochmal gefährlich aufs Tor köpfte und bei einem Pagliuca-Schlenzer ebenfalls nicht viel fehlte.

Gut fünf Minuten nach Wiederanpfiff gab Schiedsrichter Rasmus Jessen nach einem Zweikampf zwischen Mensah und Krauß Elfmeter für den CFC. Pagliuca versenkte das Ball platziert. Dedidis ahnte zwar die Ecke, hatte aber keine Chance. Nach 55 Minuten waren die Gäste dem Tor so nahe wie noch nie. Grimm dribbelte von links in den Strafraum und schob den Ball aus spitzem Winkel an den Pfosten. Den Nachschuss drosch Hoppe freistehend in die Wolken.

In Minute 58 ging Löwe dann doch raus, schlimmer erwischte es kurz darauf Roscher, der mit einer vermutlich schweren Fußverletzung vom Feld getragen werden musste. Höhepunkte waren nun rar, auch weiterhin konnten die Gäste ihren gefälligen Spielaufbau nicht in hochkarätige Torchancen ummünzen, was natürlich auch ein Verdienst der robusten himmelblauen Defensive war.

In der 87. Minute sprintete der schnelle Mensah über links auf und davon, sank im Duell mit Lange im Strafraum zu Boden und bekam einen Elfmeter zugesprochen. Das sah eher nach einer Schwalbe aus, allenfalls lag ein minimaler Kontakt vor. Kurt war es egal und verlud Dedidis zum 4:0. Der Schlusspunkt unter einem Spiel, das die Gastgeber vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch gewonnen hatten, aber nichtsdestotrotz hochverdient.

Tore und Karten

1:0 Löwe (16')

2:0 Campulka (25')

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Chemnitzer FC
Chemnitz

J. Jakubov - R. Zickert , Eppendorfer, Campulka , Löwe - Kurt , Pagliuca , Roscher , Stagge, Mensah - Fe. Brügmann

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Carl Zeiss Jena
Jena

Kunz - Gipson , Halili, Strietzel, Hoppe - Lange , Tezel, Lämmel, Petermann, Krauß - Grimm

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Schiedsrichter-Team

Rasmus Jessen Berlin

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Spielinfo
Stadion Stadion - An der Gellertstraße
Zuschauer 4.776
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Mit anspruchsvollen Aufgaben geht es für beide Mannschaften am kommenden Wochenende weiter: Jena fährt zu Babelsberg 03, die Chemnitzer gastieren in Leipzig beim 1. FC Lok.

Stefan Wölfel