Regionalliga

Chemie optimal gestartet - "Sechs Punkte für den Klassenerhalt"

Bisher deutlich treffsicherer als in der Vorsaison

Chemie optimal gestartet - "Sechs Punkte für den Klassenerhalt"

Sechs Tore in zwei Spielen: So torgefährlich war Chemie Leipzig lange nicht mehr.

Sechs Tore in zwei Spielen: So torgefährlich war Chemie Leipzig lange nicht mehr. imago images

In Sachen Torgefährlichkeit hat sich also offenbar etwas bei den Sachsen getan. Bei TeBe ging die BSG nach mehreren guten Chancen schon im ersten Durchgang durch Halili in der 36. Minute nach einem Freistoß von Boltze in Führung. Und kurz vor der Pause schloss Fassbender eine Einzelaktion zum 2:0 ab.

Im zweiten Durchgang war zunächst Tennis Borussia am Drücker und kam durch Cakmak (55.) zum Anschlusstreffer, Mvibudulu behielt aber schließlich in der 79. Minute allein vor TeBe-Keeper Fikisi die Nerven und vollendete zum vorentscheidenden 3:1.

Trainer Miroslav Jagatic warnt trotz des optimalen Saisonstarts vor zu viel Euphorie: "Für uns war es zunächst mal wichtig, dass wir erneut drei Punkte für den Klassenerhalt geholt haben. Nach vorne haben wir es sehr gut hinbekommen, schnell umzuschalten und die Tore dann auch zu machen. Diesen Schwung müssen wir jetzt mitnehmen."

"Schwung mitnehmen" für weitere Partien gegen Berliner Gegner. Als nächstes spielt Chemie wieder im Alfred-Kunze-Sportpark gegen Hertha BSC II. Danach stehen ein Gastspiel bei Lichtenberg 47 und ein Heimspiel gegen den Berliner AK auf dem Spielplan. Bleibt abzuwarten, ob am Ende aus den beiden Auftakterfolgen eine erfolgreiche Berlin-Serie wird.

sam/ms