Bundesliga

Bayer Leverkusen: CFC Genua buhlt um Amiri

Nationalspieler in Leverkusen mit Einsatzzeiten unzufrieden

CFC Genua buhlt um Amiri

Steht er noch lange für Bayer 04 Leverkusen auf dem Platz? Nadiem Amiri.

Steht er noch lange für Bayer 04 Leverkusen auf dem Platz? Nadiem Amiri. imago images/Eibner

Kurz nachdem Nadiem Amiri im Sommer 2019 für neun Millionen Euro von der TSG 1899 Hoffenheim nach Leverkusen gewechselt war, feierte der heute 25-Jährige nach wenigen Wochen sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Doch nach dem rasanten Aufstieg hat der Mittelfeldspieler in dieser Saison unter dem neuen Trainer Gerardo Seoane deutlich an Stellenwert verloren, stand in der Liga nur dreimal in der Anfangsformation.

Nicht zufriedenstellend für Amiri. So verwundert es auch nicht, dass sich andere Klubs um den vielseitig einsetzbaren Akteur bemühen. Ganz konkret wirbt der CFC Genua mit seinem neuen Sportchef, dem früheren HSV-Chefscout Johannes Spors, um Amiri, der bei Bayer 04 noch bis 2024 unter Vertrag steht.

Eine Einigung gibt es noch nicht - Ausgang offen

Gespräche über einen Wechsel im Winter-Transferfenster laufen. Eine Einigung zwischen Genua und dem Leverkusener Profi, von der in Italien berichtet wird, gibt es allerdings nicht. Vielmehr gilt der Ausgang der Causa als vollkommen offen. Zumal sich ja die Klubs nach einer Übereinkunft zwischen Amiri und Genua auch noch auf eine Ablösesumme verständigen müssten.

Somit dürfte Amiri, der sich seit Mittwoch vergangener Woche nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne befand, am Samstag in Gladbach (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) zum Leverkusener Spieltagsaufgebot gehören. Bei Bayer ging man am Mittwoch davon aus, dass sich der Profi vorzeitig freitesten und schon am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren kann.

Stephan von Nocks