Basketball

NBA: Celtics zerlegen Warriors - 31 Nurkic-Rebounds

Wagner-Brüder siegen mit Orlando, Knicks in Cleveland

Celtics zerlegen Warriors: 82 Punkte zur Pause - 31 Nurkic-Rebounds - Brunson verletzt

Unter die Räder gekommen: Steph Curry und die Warriors.

Unter die Räder gekommen: Steph Curry und die Warriors. Getty Images

Rekordmeister Boston Celtics hat die Golden State Warriors mit einem 140:88-Kantersieg in ihre Einzelteile zerlegt. Nach ordentlichen Anfangsminuten gerieten die Gäste aus Kalifornien schon vor der Pause aussichtslos ins Hintertreffen und sahen sich bei Halbzeit einem 38:82-Rückstand entgegen. Der elfte Sieg der Kelten in Serie war da schon längst nicht mehr zu verhindern, so dass Dubs-Coach Steve Kerr seine Stars zeitig schonen konnte. 

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Perfekter Geburtstag für Tatum

Für Boston (48-12) war es der größte Pausenvorsprung in der Geschichte, für die  Warriors der größte Rückstand. "Das war ein toller Geburtstag", resümierte Jayson Tatum (jetzt 26) nach der Partie, in der er 27 Punkte verbuchte. Co-Star Jaylen Brown stand nach den ersten beiden Vierteln sogar bei 25 Zählern, am Ende waren es 29 Punkte. Für Boston war es der dritthöchste Sieg seit der Gründung 1946. Noch deutlicher war es nur beim 133:77 in Chicago (8. Dezember 2018) und dem 128:75 gegen Sacramento am 25. Januar 2022 zugegangen. Zudem sind die Celtics nun das erste Team der Liga-Geschichte, das drei Spiele in einer Saison mit 50 oder mehr Punkten Vorsprung gewann. Die Celtics hatten Indiana im November mit 155:104 und zuletzt Brooklyn mit 136:86 geschlagen.

Lange Gesichter bei den Gästen (32-28). Curry vergab alle neun Dreierversuche (vier Punkte) und hatte nach 17 Einsatzminuten Feierabend. "Sie haben das mit uns getan, was wir normalerweise mit unseren Gegnern machen", sagte der geknickte Superstar. Keiner der fünf Starter punktete zweistellig.

Magic auf sechs - Theis und die Clippers gewinnen Defensivschlacht

Andernorts war es spannender als in Boston. So behielten die Los Angeles Clippers um Daniel Theis (vier Punkte, 13 Rebounds) mit 89:88 im Spitzenspiel bei den Minnesota Timberwolves hauchdünn die Oberhand. Kawhi Leonard (32) ragte bei der Defensivschlacht im Norden heraus und Los Angeles verkürzte in der Tabelle auf den Conference-Zweiten im Westen: Die Clippers stehen nun bei 38-20, die T-Wolves bei 42-19.

Die Spitzenposition im Westen haben sich die Oklahoma City Thunder (42-18) durch ein 118:110 bei den Phoenix Suns (35-26) geholt. Shai Gilgeous-Alexander war mit 35 Zählern einmal mehr Topscorer bei OKC, während sich Suns-Center Jusuf Nurkic gleich 31 Rebounds schnappte (Franchise-Rekord, zuvor 27) und damit den besten Wert seit 14 Jahren aufstellte.

Mavs verlieren gegen Sixers - Banchero glänzt gegen Detroit

Einen erneuten Rückschlag im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation gab es für die Dallas Mavericks und Maxi Kleber. Das 116:120 (51:56) gegen die Philadelphia 76ers (35-25) war für die Texaner die zweite Niederlage in Serie. Kleber kam auf zwei Zähler. 38 Punkte, elf Rebounds und zehn Assists von Topstar Luka Doncic waren zu wenig. Mit 34-27 stehen die Texaner im Westen auf Rang acht.

Die Orlando Magic mit den Weltmeistern Franz und Moritz Wagner können sich unterdessen weiter Hoffnung auf eine direkte Playoff-Qualifikation machen. Das Team aus Florida gewann gegen Kellerkind Detroit Pistons (9-51) deutlich mit 113:91 (59:50) und kletterte mit 35-26 im Osten auf Playoff-Rang sechs. Franz Wagner kam auf 13 Punkte, Moritz auf sechs. Bester Scorer war All-Star Paolo Banchero (29).

Auch die New York Knicks (36-25) belegen einen direkten Playoff-Spot, der 107:98-Sieg bei den Cleveland Cavaliers (39-21) war jedoch ein teuer bezahlter. Denn Topmann Jalen Brunson füllte das ohnehin schon volle Lazarett seiner Mannschaft mit einer Knieverletzung in der Anfangsminute - Diagnose noch offen. Isaiah Hartenstein kam auf acht Zähler, sieben Rebounds und acht Vorlagen. Nach Brunsons Ausfall saßen bei den Knicks nur noch drei Ersatzspieler auf der Bank.

aho

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