Bundesliga

Borussia Dortmund: Sanfter Tadel von Trainer Peter Bosz - Weltmeister Mario Götze weiter im Aufwind

Dortmund zeigt weiter Licht und Schatten

BVB: Sanfter Bosz-Tadel - Götze weiter im Aufwind

Er profiliert sich immer mehr als Chef des Mittelfeldes: BVB-Rückkehrer Mario Götze (r., mit dem Ex-Schalker Jurado).

Er profiliert sich immer mehr als Chef des Mittelfeldes: BVB-Rückkehrer Mario Götze (r., mit dem Ex-Schalker Jurado). imago

Aus dem Dortmunder Trainingslager in Bad Ragaz berichtet Thomas Hennecke

Anderer Ort, gleiches Statement. Wie schon vor einer Woche nach dem überaus bescheidenen 2:2 in Bochum sah Peter Bosz am Freitagabend in Winterthur noch "sehr viele Sachen, die wir verbessern müssen". Mut macht dem neuen Trainer von Borussia Dortmund aber die dominant geführte erste Hälfte gegen Espanyol. Da gefielen ihm Ballbesitzspiel und Gegenpressing, allein den Abschluss bemängelte Bosz: "Was das Schwerste im Fußball ist, muss noch besser werden."

Chancen in Hülle und Fülle konnte der Niederländer ungeachtet aller Dominanz freilich nicht registrieren, seine Elf vergaß bei aller Kombinations- und Spielfreude den eigentlichen Sinn ihres Tuns - konsequent auf Torabschluss zu gehen. Immer mehr als Chef des Mittelfeldes profiliert sich Mario Götze, der in seinem vierten Teilzeiteinsatz ein großes Pensum leistete.

Supercup-Startelf bereits gefunden?

Als einziger Dortmunder legte Götze nur eine 45-Minuten-Schicht ein. Alle anderen spielten durch. Wenn nicht alles täuscht, hat Bosz zumindest für den Supercup gegen Bayern München (5. August, LIVE! bei kicker.de) seine Startelf bereits gefunden.

Dann wird der BVB-Coach eine eventuelle Niederlage weniger nonchalant kommentieren als das 0:1 gegen Barcelona : "Es ist nicht wichtig, dass man in einem Freundschaftsspiel gewinnt." Verlieren mag Bosz dennoch nicht gerne, und wenn es durch ein halbes Eigentor wie beim Test in Winterthur geschieht, setzt er doch zu einem sanften Tadel an. "Das darf nicht passieren."

Eine Kommunikationspanne zwischen Torhüter Roman Bürki und Innenverteidiger Sokratis ermöglichte den Spaniern ihr goldenes Tor. "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber unglücklich verloren", haderte Bürki.

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