Bundesliga

BVB-Ultra-Gruppe "The Unity" kündigt Rückkehr an

Mainz nein, Amsterdam ja

BVB-Ultra-Gruppe "The Unity" kündigt Rückkehr an

Die Dortmunder Südtribüne.

Die Dortmunder Südtribüne. imago images/Uwe Kraft

Statt vor zuletzt 25.000 darf Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen den 1. FSV Mainz 05 vor bis zu 67.000 Fans spielen. Weiterhin nicht Teil der Kulisse wird die Ultra-Gruppe "The Unity" sein. Das teilte sie am Freitag nach internen Gesprächen angesichts der neuen Corona-Schutzverordnung in Nordrhein-Westfalen mit.

"Zwar ist der Sprung von 25.000 auf 67.000 Zuschauer als weiterer Schritt in die richtige Richtung anzusehen, allerdings stellt vor allem eine nur zur Hälfte ausgelastete Südtribüne zum jetzigen Zeitpunkt nicht die richtigen Rahmenbedingungen für die Rückkehr unserer Gruppe dar", schreibt "The Unity".

Aus denselben Gründen wollen die organisierten Fans auch den weiteren Bundesliga-Heimspielen im Oktober und der Auswärtspartie in Bielefeld fernbleiben. Aber: Schon am Dienstag (21 Uhr, LIVE! bei kicker) werden sie erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder einer BVB-Begegnung im Stadion beiwohnen, weil Champions-League-Gegner Ajax Amsterdam sein Stadion auslasten darf.

BVB-Fans verweisen auf Bayern

Auch in den eigenen Europapokal-Heimspielen kann die Borussia künftig wieder auf die Unterstützung von "The Unity" zählen, dort sind ohnehin nur rund 66.000 Zuschauer zugelassen - und keine Stehplätze.

Dafür, dass deren Belegung in der Bundesliga auf 50 Prozent beschränkt bleibt, macht die Ultra-Gruppe "inzwischen mehr symbolpolitische als pandemische Aspekte verantwortlich" und verweist auf das Bundesland Bayern, in dem die Stadien wieder voll ausgelastet werden dürfen. Allerdings müssen der FC Bayern & Co. dabei die 3G-Plus-Regelung einhalten, während beim BVB 3G gilt. Einlass erhalten Nicht-geimpfte oder -genesene Personen also auch mit einem tagesaktuellen negativen Schnelltest.

"Unsere Idealvorstellung", so "The Unity" abschließend, "bleibt weiterhin, dass wir auch zu den Bundesliga-Heimspielen in ein ausverkauftes Westfalenstadion als Gruppe zurückkehren und unsere Mannschaft wie vor der Pandemie auf einer vollen Südtribüne anfeuern können."

jpe