Bundesliga

Borussia Dortmund denkt über Rückkehr von Henrikh Mkhitaryan (Manchester United) nach

Ist ein Comeback in Dortmund realistisch?

BVB denkt über Mkhitaryan-Rückkehr nach

Doch noch mal in Schwarz und Gelb? Henrikh Mkhitaryan, hier im Mai 2016.

Doch noch mal in Schwarz und Gelb? Henrikh Mkhitaryan, hier im Mai 2016. imago

Während die Bundesliga pausiert, "prügelt" die Premier League bis Neujahr noch vier Spieltage durch. Anlass genug für José Mourinho, bei Manchester Uniteds Ligapokal-Viertelfinale bei Zweitligist Bristol City am Mittwochabend weitgehend die zweite Reihe auflaufen zu lassen. Das ging schief für den Rekordmeister (1:2) - aber auch für Henrikh Mkhitaryan: Sogar zur B-Elf gehörte er nicht, er wurde nur relativ spät eingewechselt (69.).

Offenbar hat Mourinho keine Verwendung mehr für den Spieler, den er vor eineinhalb Jahren für 42 Millionen Euro von Borussia Dortmund holen ließ. Er war damals nach wettbewerbsübergreifend 55 Torbeteiligungen 2015/16 von den Bundesliga-Kollegen in der großen kicker-Umfrage zum besten Feldspieler der Saison gewählt worden .

Jetzt gibt es beim BVB nach kicker-Informationen Überlegungen, ihn wie einst Nuri Sahin, Shinji Kagawa und Mario Götze wieder zurückzuholen. Die Borussia hat ein Geschwindigkeitsdefizit, seit Ousmane Dembelé und eben Mkhitaryan den BVB verlassen haben und Marco Reus schwer verletzt ist.

Allerdings ist völlig offen, wie realistisch die Umsetzung dieser Rückholaktion wäre: Dagegen spricht nach wie vor das hohe Gehalt, vor allem aber auch der nicht gerade freundschaftliche Abschied im Sommer 2016. Klubchef Hans-Joachim Watzke hatte damals im kicker ausgeschlossen, Mkhitaryan eines Tages wieder zurück nach Dortmund zu holen .

Was sonst noch für und gegen Mkhitaryans Rückholaktion spricht: Die große Story lesen Sie im kicker vom heutigen Donnerstag!

Thomas Hennecke/jpe