2. Bundesliga

St. Paulis Burgstaller kehrt in Top-Form zurück nach Nürnberg

St. Paulis Mentalitätsspieler kehrt an die alte Wirkungsstätte zurück

Burgstaller: Mit Mitreißer-Qualitäten zurück zum Club

St. Paulis Angreifer Guido Burgstaller kommt derzeit aus dem Jubeln nicht heraus.

St. Paulis Angreifer Guido Burgstaller kommt derzeit aus dem Jubeln nicht heraus. imago images

Die Hamburger feierten jüngst zwei Siege in Folge und deren vier aus den letzten fünf Partien. "Wir haben einen richtigen Schritt gemacht", so FCSP-Trainer Timo Schultz.

Einer der Erfolgsgaranten war Stürmer Burgstaller, der in den letzten fünf Partien immer traf. Und nun führt den Österreicher der Weg zurück nach Franken, wo er von Januar 2015 bis Januar 2017 für den 1. FC Nürnberg auflief und zum Publikumsliebling avancierte.

Burgstaller lässt "die anderen Jungs regelrecht aufatmen"

Nach mehr als dreieinhalb Jahren auf Schalke wechselte der 31-Jährige ans Millerntor. Die Liaison zwischen Burgstaller und St. Pauli begann jedoch äußerst unglücklich. Nach seiner Premiere - ausgerechnet im Hinspiel gegen Nürnberg (2:2) - musste er mit inneren Blutungen ins Hospital und sich einer Operation im Bauchraum unterziehen. Seit seiner Rückkehr aber gehörte er in sechs Partien zur Startelf, erzielte eben fünf Treffer und bereitete zwei vor. Dazu kommt der Mehrwert durch die vom Coach angekündigten und tatsächlich eingebrachten Mitreißer-Qualitäten. "Guido ist auch mit seiner Präsenz unheimlich wichtig. In der Kabine und auf dem Platz. Man hat das Gefühl, dass die anderen Jungs regelrecht aufatmen, dass er da ist."

Burgstaller ist "das Gesicht der Wende"

Sportchef Andreas Bornemann, aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit beim FCN eine Triebfeder des Transfers, hatte Burgstaller am Montag im kicker als "das Gesicht der Wende" bezeichnet und konkretisiert: "Er strahlt in jeder Einheit, in jedem Spiel aus, dass er immer will. Ich wusste, dass er das nicht verloren hat." Schultz unterstreicht diese Einschätzung. "Er ist immer früh da und einer der Ersten draußen beim Training. Er verkörpert, dass man bei der Arbeit auch Spaß haben muss, aber eben auch, dass es hart und konzentriert zu arbeiten gilt."

"Mentalitätsspieler, der sich für nichts zu schade ist"

Bereits Anfang Oktober rund um die Verpflichtung Burgstallers nannte Schultz den Österreicher einen "Mentalitätsspieler, der sich für nichts zu schade ist". Das wird Burgstaller am Sonntag in Nürnberg (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte wieder unter Beweis stellen wollen.

mas/sw

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