2. Bundesliga

Büskens: "Bin nicht auf den Posten des neuen Trainers aus"

Schalkes Zweitliga-Meistermacher spricht in der kicker-Montagsausgabe

Büskens: "Bin nicht auf den Posten des neuen Trainers aus"

Mike Büskens wird in der kommenden Saison wieder als Co-Trainer bei Schalke 04 arbeiten.

Mike Büskens wird in der kommenden Saison wieder als Co-Trainer bei Schalke 04 arbeiten. IMAGO/RHR-Foto

Neun Spiele, acht Siege: Jetzt hat sich Eurofighter Mike Büskens auf Schalke erst recht ein Denkmal gebaut. Er führte die Königsblauen als Interimstrainer mit einem sagenhaften Saison-Endspurt nicht nur direkt zurück in die Bundesliga, sondern auch zum Titel. Noch vor seinem ersten Spiel im März hatten die Schalker unmissverständlich kommuniziert, dass Büskens ab dem Sommer wieder als Co-Trainer auf der Bank sitzen wird. Daran hat sich nichts geändert.

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Wenn der von den Fans als "Legende" verehrte eigene Zweitliga-Meistermacher auf der Bank sitzt, während der neue Cheftrainer an der Seitenlinie steht, kann das aber durchaus eine pikante Konstellation sein. Erst recht, wenn es sportliche Rückschläge gibt - womit die Königsblauen selbst in ihrer ersten Bundesligasaison nach dem Aufstieg rechnen.

Mike Büskens, Toni Lieto

Mike Büskens (li.) im Austausch mit kicker-Reporter Toni Lieto.

"Ich komme sehr gut klar in meiner Rolle als Co-Trainer", sagt Büskens im kicker-Interview (Montagausgabe). "Das ist das, was ich will. Wo ich mich wohlfühle. Wo ich einen guten und umfangreichen Blick auf junge Spieler haben und sie auf ihrem Weg zum gestandenen Profi unterstützen kann."

Büskens versichert: "Der neue Trainer wird wissen, dass ich nicht auf seinen Posten aus bin. Ich habe nur eines im Sinn: den neuen Coach mit Rat und Tat zu unterstützen. Was wir jetzt mal brauchen, ist Kontinuität. Damit haben wir in vielen Bereichen bereits Fortschritte gemacht und sollten beim neuen Trainer weitermachen."

Im kicker-Interview spricht Büskens ausführlich über seine anfänglichen Hemmungen, den Interimsjob bei Schalke zu übernehmen, und er erklärt unter anderem, warum er Sportdirektor Rouven Schröder als Königstransfer bezeichnet.

Toni Lieto

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