20:48 - 17. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Kanga
Hertha

21:04 - 32. Spielminute

Spielerwechsel
Boetius
für Jovetic
Hertha

21:16 - 44. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Lukebakio
Hertha

21:45 - 55. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Weiser
Bremen

21:48 - 58. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
S. Serdar
Hertha

21:50 - 60. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Stark
Bremen

21:54 - 63. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Bulut
Hertha

21:54 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
C. Groß
für Bittencourt
Bremen

22:03 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Selke
für Kanga
Hertha

22:03 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Sunjic
für S. Serdar
Hertha

22:02 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Ejuke
für Richter
Hertha

22:14 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Agu
für Weiser
Bremen

22:13 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Stage
für Gruev
Bremen

22:15 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Scherhant
für Lukebakio
Hertha

22:15 - 85. Spielminute

Tor 1:0
Füllkrug
Kopfball
Vorbereitung A. Jung
Bremen

22:22 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Burke
für Ducksch
Bremen

SVW

BSC

Bundesliga

Bremen - Hertha 1:0 | Füllkrug köpft Werder spät zum zweiten Heimsieg

Bremen beendet Serie von drei Spielen ohne Sieg

Füllkrug köpft Werder gegen Hertha spät zum zweiten Heimsieg

Arme ausgebreitet: Niclas Füllkrug feiert seinen Siegtreffer.

Arme ausgebreitet: Niclas Füllkrug feiert seinen Siegtreffer. IMAGO/Jan Huebner

Obwohl Bremens etatmäßiger Sechser Groß nach seinem krankheitsbedingten Ausfall bei der 0:2-Auswärtsniederlage beim SC Freiburg wieder zur Verfügung stand, bekleidete bei den Grün-Weißen Gruev den zentralen Part vor der Abwehr - und das erwies sich in der ersten Hälfte gegen Hertha als guter Schachzug. 

Denn den zwei dicksten Werder-Chancen gingen zwei gute Aktionen des defensiven Mittelfeldspielers voraus. Erst leitete Gruev mit einem Ballgewinn für Ducksch ein, der aber über das Tor schoss (26.), dann setzte der Sechser beherzt nach und sorgte so dafür, dass sich Füllkrug versuchen durfte. Bremens Top-Stürmer scheiterte jedoch an Christensen (31.). Zweimal musste zudem Rogel noch klären, um Gefährliches zu verhindern.

Richter verpasst Blitzstart

Bundesliga - 12. Spieltag

Spieler des Spiels

Niclas Füllkrug Sturm

2,5
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Spielnote

Die über weite Strecken auf durchschnittlichem Niveau geführte Partie lebte neben einigen brauchbaren Torchancen vor allem von der Spannung.

3,5
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Tore und Karten

1:0 Füllkrug (85')

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Werder Bremen   Hertha BSC  
Spieldaten
16
Torschüsse
9
52%
Ballbesitz
48%
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Werder Bremen
Bremen

Pavlenka3 - Pieper3, Veljkovic3, Stark3 - Weiser3 , Gruev2,5 , A. Jung2,5, Schmid3, Bittencourt4 - Füllkrug2,5 , Ducksch4

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Hertha BSC
Hertha

O. Christensen3 - Kenny3, Rogel3,5, Kempf4, Plattenhardt3,5 - Tousart3,5, S. Serdar4 , Lukebakio3 , Richter4 , Jovetic3,5 - Kanga4,5

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Schiedsrichter-Team

Tobias Reichel Sindelfingen

4,5
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Spielinfo
Stadion Wohninvest Weserstadion
Zuschauer 42.100 (ausverkauft)
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Der perfekte Auftakt wäre aber beinahe den Gästen aus Berlin gelungen. Der nach dem 2:1-Heimsieg über den FC Schalke 04 für Ejuke in die erste Elf gerutschte Richter hatte nämlich nach Jovetics flacher Hereingabe nur das Außennetz getroffen (2.).

Während in der Anfangsphase das Spiel noch recht ausgeglichen war und sich beide Mannschaften teils intensiv im Mittelfeld bearbeitet haten, übernahm Werder mit laufender Spielzeit immer mehr die Initiative. Die Hausherren, bei denen Vejlkovic, Stark und Bittencourt zurück waren und für Friedl (Rot-Sperre), Buchanan und Stage spielten, machten in Summe den besseren  Eindruck.

Die Hertha-Offensive, die ab der 32. Minute auf den angeschlagen ausgewechselten Jovetic verzichten musste, hatte Bremen zudem gut im Griff. Bis auf einen Schussversuch von Lukebakio (19.) gelang der Alten Dame im Grunde nichts. Letztlich ging es aber torlos in die Kabinen.

Wie schon im ersten Durchgang gehörte die erste Chance nach Wiederanpfiff den Berlinern: Kanga schoss aus der Distanz knapp neben das Tor (49.). Wenig später fehlten nach Kennys Balleroberung auch Lukebakio nur Zentimeter (56.).

Danach verflachte die Partie aber zusehends. Viele Fouls und Ungenauigkeiten hemmten den Spielfluss. Der eingewechselte Ejuke sorgte mit einem überhasteten Abschluss nur für bedingt Gefahr (79.). Bei Bremen machte vor allem der aktive Weiser auf seiner rechten Seite Betrieb, blieb aber glücklos. Der Schienenspieler schoss sich nach einer Schmid-Hereingabe selbst an (82.).

Oliver Christensen

Der sitzt: Herthas Keeper Oliver Christensen kommt an den Kopfball von Niclas Füllkrug nicht heran. IMAGO/Matthias Koch

Füllkrugs Kopfball zum zweiten Heimsieg

Je näher der Schlusspfiff rückte, desto eher schienen die Bremer Chancen auf den zweiten Heimsieg zu schwinden. Doch dann schlug der Torjäger zu: Nach einem kurz ausgeführten Freistoß von Ducksch flankte Jung weit in den Strafraum, wo Füllkrug aus rund zwölf Metern zum 1:0-Endstand einköpfte (85.).

Während Bremen damit den erst zweiten Heimdreier feierte, mussten die Berliner, die auf den späten Treffer keine Antwort mehr parat hatten, einen Dämpfer hinnehmen.

Am kommenden Spieltag empfängt Werder den FC Schalke 04 (Samstag, 5. November, 18.30 Uhr), Hertha BSC ist im Heimspiel gegen den Rekordmeister aus München drei Stunden früher gefordert.

Bilder zur Partie Werder Bremen - Hertha BSC