Bundesliga

Bremen akzeptiert Djilobodji-Sperre nicht

DFB-Kontrollausschuss schlägt drei Spiele vor

Bremen akzeptiert Djilobodji-Sperre nicht

Werder Bremens Papy Djilobodji soll für drei Ligaspiele gesperrt werden.

Werder Bremens Papy Djilobodji soll für drei Ligaspiele gesperrt werden. Getty Images

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat nach Angaben von Werder Bremen den Antrag gestellt, Verteidiger Djilobodji für drei Spiele zu sperren. Die Sperre soll zudem erst nach der ohnehin anfallenden Zwangspause (5. Gelbe Karte) greifen. Die Grün-Weißen akzeptieren dies aber nicht und bitten nun um eine Entscheidung durch den DFB-Einzelrichter.

"Wir halten die nachträgliche Sperre von drei Meisterschaftsspielen für ungerechtfertigt", wird Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin auf der Website des Klubs zitiert. "Vor allem, weil die Intensität und der Unrechtsgehalt des vorliegenden Falls unter Beachtung der konkreten Begleitumstände aus unserer Sicht als geringer zu bewerten sind als im Fall Deniz Naki."

Naki-Sperre als Vorlage

Der DFB-Kontrollausschuss bezieht sich in seinem Vorschlag von einer Sperre von drei Partien auf eben jenen Naki, der im Jahr 2009 mit einer ähnlichen Geste für Wirbel gesorgt hatte. Der damalige Angreifer vom FC St. Pauli hatte gegenüber Fans von Hansa Rostock mit der rechten Hand das Abschneiden des Halses angedeutet. Naki war damals wegen krass sportwidrigen Verhaltens nachträglich für drei Spiele gesperrt worden.

mag

Djilobodjis Geste - Werders Umgang mit dem Skandal

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