Bundesliga

Bosz: "Viel mehr war nicht drin"

Die Stimmen zum 9. Bundesliga-Spieltag

Bosz: "Viel mehr war nicht drin"

Remis gegen die Hertha: Bayer-Coach Peter Bosz.

Remis gegen die Hertha: Bayer-Coach Peter Bosz. imago images

1. FSV Mainz 05 - TSG Hoffenheim 1:1

Jan-Moritz Lichte (Trainer FSV Mainz 05): "Wir können über die letzten Spiele schon sagen, dass wir uns positiv entwickeln. Am Ende fehlen uns trotzdem immer mal ein paar Punkte, und wir sind nicht in der Lage, die Situationen so auszuspielen, dass wir öfter drei Punkte holen. Aber wir haben jetzt drei Spiele in Folge nicht verloren. Da, wo wir herkommen, ist das schon eine positive Entwicklung."
Sebastian Hoeneß (Trainer TSG Hoffenheim): "Ich denke, dass wir gerade in der ersten Halbzeit ein ganz ordentliches Spiel gemacht haben. Das Tor der Mainzer war in einer Phase, in der wir am Drücker waren, das hatte sich nicht angebahnt. In der zweiten Hälfte haben wir trotz des 1:1 zu wenig Torchancen kreiert. Den Vorwurf müssen wir uns machen. Wir müssen mit dem Ergebnis leben, auch wenn wir nicht happy damit sind."

Bayer Leverkusen - Hertha BSC 0:0

Peter Bosz (Trainer Bayer Leverkusen): "Das Ergebnis geht in Ordnung. Wenn man das Spiel gesehen hat, war nicht viel mehr drin. Ich kann den Jungs keine Vorwürfe machen. Wir haben es versucht, aber es hat heute einfach nicht gereicht. In der Vergangenheit haben wir solche Spiele verloren."
Bruno Labbadia (Trainer Hertha BSC): "Das ist ein leistungsgerechtes Unentschieden. Wir haben gegen eine der formstärksten Mannschaften der Liga gespielt. Wir haben wenig zugelassen. Aber wir haben aus den Ballgewinnen, die wir hatten, zu wenig gemacht. Die letzte Durchschlagskraft war unser Manko."

Borussia Mönchengladbach - Schalke 4:1 (2:1)

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): "In der ersten halben Stunde waren wir zu fahrig. Aber dafür gibt es nachvollziehbare Gründe, wir haben Mittwoch noch in der Champions League gespielt. Ich bin froh, dass die Jungs ins Spiel gefunden haben und noch gute 60 Minuten gezeigt haben. Kompliment an meine Mannschaft, dass sie trotzdem die Qualität hatte, dieses Spiel verdient 4:1 zu gewinnen. Wichtig war, nicht die Nerven zu verlieren."
Manuel Baum (Trainer Schalke 04): "Bis zum 1:2 haben wir recht gut gespielt. In den ersten 30 Minuten habe ich uns besser gesehen als die Gladbacher, dann nicht mehr. Bei uns stimmt Aufwand und Ertrag nicht. Wir waren selbst schuld daran, wie die Tore zustande gekommen sind. Natürlich machen wir uns Gedanken darüber, wie wir die Klasse halten. Darum müssen wir uns kümmern."

Borussia Dortmund - 1. FC Köln 1:2 (0:1)

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Köln war sehr gut organisiert. Wir haben ein wenig die Geduld verloren. Wir haben manchmal überhastet gespielt. Wir hätten mit mehr Tempo spielen müssen, die Bewegung hat gefehlt."
Markus Gisdol (Trainer 1. FC Köln): "Ein großer Schlüssel für den Erfolg war der gute Zugriff. Wir waren sehr präsent, sehr lauffreudig. Es war eine abartige Laufleistung und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Es war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gegen einen übermächtigen Gegner."

VfB Stuttgart - Bayern München 1:3 (1:2)

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart): "Wir sind mutig aufgetreten und haben Chancen gehabt, die Führung zu erhöhen. Dann haben wir bessere Chancen, das über die Bühne zu bringen. Das ist die große Stärke der Bayern, dass sie sehr effizient sind vor dem Tor. Da müssen wir noch zulegen. Wir haben aber eine gute Leistung gezeigt. Wenn wir weiter so spielen, werden wir unsere Punkte holen."
Hansi Flick (Trainer Bayern München): "Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Wir wissen alle, dass es nicht so einfach ist, wenn man alle drei Tage spielt. Auch bei den anderen Mannschaften sieht man, dass es nicht so rund läuft. Ich weiß aber natürlich, dass wir besser spielen können."

FC Augsburg - SC Freiburg 1:1 (0:0)

Heiko Herrlich (Trainer FC Augsburg): "Es war heute ein sehr zähes Spiel, in dem sich beide Mannschaften schwergetan haben, sich Chancen zu erspielen. Das Unentschieden ist am Ende gerecht."
Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Es war eine gute Mannschaftsleistung von der Haltung, was selbstverständlich sein sollte. Es war engagiert und mutig, wie wir aufgetreten sind. Wir dürfen uns da nicht aufhalten, es ist im Moment einfach so. Ich bin zufrieden, wie wir aufgetreten sind. Mit dem Ergebnis natürlich nicht."

Union Berlin - Eintracht Frankfurt 3:3 (2:2)

Urs Fischer (Trainer Union Berlin): "Wir hatten einen fantastischen Start. Da hätten wir 3:0 oder 4:0 führen können. Danach waren es katastrophale 30 Minuten. Da waren wir zu passiv und haben nicht mehr nach vorne gespielt. In der zweiten Hälfte war es ausgeglichen. Wenn du dann 2:3 zurückliegst, muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie zurückkommt und noch einen Punkt holt."
Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Schade, dass so ein rassiges und interessantes Bundesliga-Spiel ohne Zuschauer stattgefunden hat. Es war ein tolles Spiel und ein katastrophaler Start. Wir hatten Glück gehabt, dass wir nicht 0:3 hinten lagen. Danach war es eine phänomenale Aufholjagd. In der Summe war es ein gerechtes Unentschieden."

RB Leipzig - Arminia Bielefeld 2:1 (1:0)

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): "Am Ende war es heute sicher unsere schlechteste Saisonleistung. Wir haben vier oder fünf klare Chancen zugelassen. Heute waren wir nicht wach genug, unser Passspiel war fehlerhaft. Ein Unentschieden wäre für Bielefeld verdient gewesen. Sie haben es wirklich gut gemacht."
Uwe Neuhaus (Trainer Arminia Bielefeld): "Niederlage ist Niederlage, die tut genauso weh wie in der letzten Woche. Trotzdem haben wir den richtigen Schritt gemacht. Das gibt uns Mut für die nächsten vier Spiele, die wir noch haben. Die vergangenen Wochen stecken schon drin. Wir müssen auf dem Weg weitermachen."

VfL Wolfsburg - Werder Bremen 5:3

Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg): "Es ist schade, dass heute das Stadion nicht voll war, denn das hätte am Ende gebebt. Wir haben für unsere ersten beiden Fehler Gegentore bekommen, das dritte haben wir uns dann selbst reingeschossen. Aber wir haben weiter mutig nach vorne gespielt, es hat mir sehr gefallen, wie die Mannschaft das durchgezogen hat."
Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): "Wir haben schlecht verteidigt, daran hat es gelegen. Alle anderen Komponenten waren in Ordnung, die Leidenschaft war sogar brutal vorhanden. Die Fernsehzuschauer hatten heute einen schönen Abend, ich persönlich ärgere mich eher, denn dieses Spiel können wir auf jeden Fall gewinnen. Aber im Zweikampf muss es auch mal wehtun, und das war heute bei uns einfach nicht der Fall."

kon/sid

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