Bayern

Schwere Knieverletzung: Borger fehlt Viktoria Aschaffenburg

"Ich bin total geschockt von der Diagnose"

Borger fehlt lange: Nächste schwere Knieverletzung bei Viktoria Aschaffenburg

Ein Stabilisator bricht weg. Niklas Borger wird Viktoria Aschaffenburg wohl die komplette restliche Saison fehlen.

Ein Stabilisator bricht weg. Niklas Borger wird Viktoria Aschaffenburg wohl die komplette restliche Saison fehlen. IMAGO/Beautiful Sports

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Niklas Borger wird aller Voraussicht nach in dieser Saison nicht mehr für Viktoria Aschaffenburg spielen können. Wie die Unterfranken am Dienstag bekannt gaben, hat sich der 20-jährige Innenverteidiger das Kreuzband gerissen. Passiert ist die schwere Verletzung im zurückliegenden Regionalliga-Spiel bei Wacker Burghausen, bei einer Rettungsaktion im eigenen Fünfmeterraum.

Neben einem Riss des vorderen Kreuzband wurde beim Abwehrspieler auch ein Meniskusschaden diagnostiziert. Ein schwerwiegender und gleichzeitig unerwarteter Befund. Borger sagt in einer Meldung auf der Aschaffenburger Internetseite: "Ich bin total geschockt von der Diagnose, mit der ich so überhaupt nicht gerechnet hatte. Ich habe mit unseren Physiotherapeuten schon einen Plan, wie und wann wir mit dem Aufbautraining beginnen werden und muss mich natürlich mit dem Thema Operation auseinandersetzen."

Trainer Jochen Seitz wünscht seinem Abwehrspieler eine gute Genesung und erklärt, was Borgers Ausfall für die Mannschaft bedeutet: "Er hat bisher eine sehr gute Saison gespielt und war mit seiner Körperlichkeit und Kopfballstärke ein Stabilisator in unserer Abwehrreihe. Damit war er natürlich auch ein Garant für die guten Leistungen unseres Defensivverbundes."

Das aktuelle Spiel

Vor Borger hatten sich im Verlauf der Hinrunde auch schon Angreifer Elias Niesigk und Außenverteidiger Philipp Beinenz mit schweren Knieverletzungen abgemeldet. In der kommenden Transferperiode steht Sportvorstand Benedikt Hotz nun vor der Frage, ob die Abwehrzentrale auch ohne Borger ausreichend bestückt ist: "Wir haben mit Jan-Philipp Stein eine gute Alternative in der Innenverteidigung, müssen aber dennoch den Markt sondieren, ob und wie wir personell im Winter noch Ergänzungen vornehmen müssen und können", sagt Hotz.

stw

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