Int. Fußball

Usain Bolts Engagement bei den Central Coast Mariners in Sydney kein PR-Gag: "Werde zeigen, was ich drauf habe"

Ex-Sprintstar macht in Sachen Fußball-Karriere ernst

Bolt kein PR-Gag: "Werde zeigen, was ich drauf habe"

Ein erstes Lächeln für die Kameras: Usain Bolt nach seiner Ankunft in Sydney.

Ein erstes Lächeln für die Kameras: Usain Bolt nach seiner Ankunft in Sydney. Getty Images

Dass hinter seinem Engagement bei dem Verein aus Gosford, der 75 Kilometer nördlich von Sydney beheimatet ist, nur ein PR-Gag stecke, wies Bolt, der nach der Landung einen Vereinsschal umgehängt bekam, entschieden von sich: "Das hier ist echt", sagte der 31-Jährige beim Empfang in der australischen Metropole gegenüber zahlreichen Reportern. Das sehen auch die Mariners so, die einen Blitz, das Markenzeichen von Bolt, als Willkommensgruß auf ihren Fußballplatz haben malen lassen.

Fanmassen erwartet

Aufgrund zu erwartender Fanmassen werden die Übungseinheiten auf einen größeren Trainingsplatz verlegt und erhöhte Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Schon im März hatte Bolt mit einem PR-wirksamen Trainingsauftritt beim Bundesligisten Borussia Dortmund für Aufsehen gesorgt, des Weiteren im Juni für eine Woche mit dem norwegischen Erstligisten Strömsgodset IF geübt. Ein längeres Engagement, wie es nun in New South Wales geplant ist, hat der achtmalige Olympiasieger aber noch nicht vorzuweisen. Im vergangenen Jahr hatte Bolt seine Sprinter-Karriere beendet.

Dass es für den ehemaligen Weltstar der Leichtathletik keine Sonderrechte geben werde, hat der Mariners-Klubchef betont: "Er möchte das auch so. Es geht um seinen Weg im Fußball. Er ist aus den richtigen Gründen hier", sagte Shaun Mielekamp.

Ich gebe immer mein Bestes, und ich werde der Welt zeigen, was ich drauf habe.

Usain Bolt

Bolt selbst ist optimistisch, dass er der Aufgabe gewachsen sein wird: "Ich gebe immer mein Bestes, und ich werde der Welt zeigen, was ich drauf habe", so der Jamaicaner. "Ich bin den Mariners dankbar, dass sie mir diese Chance geben und freue mich, Australien nun mein Zuhause nennen zu dürfen."

jch