2. Bundesliga

Böse Erinnerungen des gebeutelten FC Erzgebirge Aue

Männel erwartet ehrliche und harte Arbeit - Geldstrafe für FC Erzgebirge

Böse Erinnerungen der gebeutelten Auer

imago images/Picture Point

Sechs Spiele, kein Sieg, den drei Unentschieden zu Beginn der Saison folgten zuletzt drei Niederlagen, lediglich zwei Tore auf dem Konto - Rote Laterne. Die Alarmglocken schrillen im Erzgebirge.

Dass es am Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen den Tabellenzweiten SC Paderborn geht, macht die Sache für Aue keineswegs leichter, auch wenn die Ostwestfalen jüngst gegen den FC Schalke mit 0:1 den Kürzeren zogen. 

Auch die Sachsen verloren zuletzt auf eigenem Platz mit 0:1, gegen Fortuna Düsseldorf. Kapitän Martin Männel sah dennoch Anzeichen, die Hoffnung auf Besserung machen. 

Männel: "Wir dürfen den Kopf nicht verlieren"

Der Keeper möchte rein von der Leistung her an die Partie gegen Düsseldorf anknüpfen. "Wir sind von der Art und Weise her deutlich anders aufgetreten als zuletzt. Es hat trotzdem keine Punkte gebracht", so Männel. Und will mit gutem Beispiel vorangehen. "Wir dürfen auch mit dem nicht so optimalen Tabellenplatz nicht den Kopf verlieren. Wir müssen einfach ehrlich und hart weiterarbeiten, die Fehler abstellen. Dann werden wir uns nach und nach da unten herausarbeiten", ist sich der Kapitän sicher.

Historisches Debakel gegen Paderborn

Allerdings spukt im Hinterkopf auch noch der 9. Mai dieses Jahres: 3:8! Drei Tore Aue, acht Paderborn! Und das nach einer zeitigen 2:0-Führung der Veilchen nach vier Minuten. Jetzt kommt es wieder zu dieser Partie.

Nach dem Debakel gegen Paderborn vor gerade einmal vier Monaten quittierte Chefcoach Dirk Schuster im Erzgebirge seinen Dienst. Für seinen Nachfolger Aleksey Shpilevski würde die Luft nach einer möglichen weiteren Pleite ebenfalls immer dünner.

6760 Euro Geldstrafe für den FC Erzgebirge

Die Erzgebirger sind zudem vom DFB-Sportgericht wegen des unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 6760 Euro belegt worden. Unmittelbar vor Beginn des Heimspiels gegen den FC St. Pauli am 1. August (0:0) hatten Anhänger der Sachsen Pyrotechnik abgebrannt, so dass sich der Anpfiff um eine Minute verzögerte. Zudem wurden in der zweiten Hälfte aus dem Auer Zuschauerbereich Toilettenpapierrollen auf das Spielfeld geworfen.

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