2. Bundesliga

Bochums Trainer Reis warnt: "Karlsruhe will uns ziehen"

VfL mit Offensivpower in den Wildpark

Bochums Trainer Reis warnt: "Karlsruhe will uns ziehen"

Thomas Reis

"Sie wollen in den Rücken des Gegners kommen": Bochums Trainer Thomas Reis erwartet in Karlsruhe einen arbeitsintensiven Sonntag. imago images

Zumindest Simon Zoller brauchte "einen Tag länger als sonst", um das letzte Spiel zu verarbeiten. Beim 2:2 gegen St. Pauli nämlich verspielte der VfL spät einen Zwei-Tore-Vorsprung. "Es war sehr bitter. Wir haben die Partie eigentlich dominiert und uns gute Chancen herausgespielt", ärgerte sich der Angreifer. "Trotzdem haben wir 80 Minuten gut gespielt. Das wollen wir mitnehmen und auch am Sonntag in Karlsruhe zeigen."

Mag heißen: Bochum will erneut offensiv auftreten. Das Offensiv-Quartett im 4-2-3-1-System, bestehend aus Rechtsaußen Zoller (ein Tor, kicker-Note 2,0), Zehner Robert Zulj (ein Tor, 2,5), Linksaußen Gerrit Holmann (2,5) und Sturmspitze Silvere Ganvoula (ein Assist, 3,0), deutete sein Potenzial bereits an.

VfL Bochum - Vereinsdaten
VfL Bochum

Gründungsdatum

14.04.1938

Vereinsfarben

Blau-Weiß

Trainersteckbrief Reis
Reis

Reis Thomas

Spielersteckbrief Zoller
Zoller

Zoller Simon

VfL Bochum - Termine

Reis erwartet arbeitsreichen Sonntag

Ein Selbstläufer wird die Partie im Wildpark aber mitnichten. "Karlsruhe ist eine Mannschaft, die versucht, den Gegner zu ziehen. Sie wollen sich Räume schaffen und Bälle holen, um in den Rücken des Gegners zu kommen", beschreibt Reis den Gegner. "Es wird sehr viel Arbeit auf uns zukommen und sicherlich nicht einfach, weil der KSC immer sehr robust spielt."

"Das Spiel des KSC ist kampfbetont, die Mannschaft legt Wert auf Zweikämpfe und hohe Bälle", ergänzt Zoller, der selbst vier Jahre lang in Karlsruhe spielte, und empfiehlt: "Wir tun gut daran, von Anfang an dagegenzuhalten. Aber wir wissen auch, dass wir dort bestehen können. Wir wollen auf jeden Fall auf drei Punkte spielen."

Leitsch fit - Reis schließt Transferaktivitäten nicht aus

Personell stehen Herbert Bockhorn und Thomas Eisfeld (beide muskuläre Probleme) nicht zur Verfügung. Raman Chibsah hat noch Rückstand, kurbelt aber schon jetzt den Konkurrenzkampf an. Maxim Leitsch ist nach einem Schlag aufs Knie wieder einsatzfähig.

Ob bis zum Ende der Transferfrist am 5. Oktober noch Neuzugänge beim Revierklub eintreffen, ließ Reis offen: "Man weiß nicht, ob noch ein Spieler dazukommt oder ein Spieler noch gehen wird. Ich bin immer im Austausch mit Sebastian Schindzielorz. Wir behalten alles im Auge. Mit dem Kader bin ich aber sehr zufrieden."

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