Bundesliga

Mainz 05 macht das Talent Bobzien zum Profi

Svensson will Profis und NLZ noch enger verzahnen

Bobzien unterschreibt bis 2025 - Mainz macht das nächste Talent zum Profi

Ben Bobzien (li.) ist ab sofort ein Profi von Mainz 05.

Ben Bobzien (li.) ist ab sofort ein Profi von Mainz 05. Mainz 05

"Unser Anspruch ist, die Profis und das NLZ noch enger aneinanderzukoppeln", hatte Cheftrainer Bo Svensson unlängst gesagt. "Das zu formulieren ist nicht so schwer, aber wir müssen es auch mit Taten unterstreichen", so Svensson. Der große Sprung zwischen der U 23 oder gar der U 19 wird durch Corona zusätzlich erschwert. Wegen der Pandemie wurden in der Junioren-Bundesliga 2020/21 nur vier Spieltage ausgetragen.

Der 18-jährige Offensivspieler sammelt bei den Junioren reichlich Scorerpunkte

Dadurch stagnierte auch die Entwicklung der Talente am Wolfgang-Frank-Campus, weswegen in diesem Jahr bis auf Torhüter Lasse Rieß, der allerdings aus der U 23 hochgezogen wurde, noch kein Top-Talent mit einem Profivertrag ausgestattet wurde. Heute hat nun Offensivspieler Ben Bobzien einen Profivertrag bis 2025 unterschrieben. Der 18-Jährige spielt aktuell bei der U 19 in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest (zehn Spiele, sieben Tore, drei Assists) und kam zudem zu Einsätzen bei der U 23 in der Regionalliga Südwest (zwei Spiele, ein Assist).

Bobzien war gemeinsam mit zwei weiteren Nachwuchsspielern im Sommer im Trainingslager der Profis in Österreich dabei, bestritt einige Testspiele und saß zum Saisonauftakt gegen RB Leipzig in der Bundesliga auf der Bank. Damals musste Mainz wegen Quarantäne-Anordnungen und Corona-Infektionen auf eine komplette Elf verzichten. Im Herbst dieses Jahres ist Bobzien darüber hinaus erstmals in die U-19-Nationalmannschaft des DFB berufen worden, für die er seither fünf Partien (ein Tor) bestritt.

Neun aktuelle Profis stammen aus dem Mainzer NLZ

Aus dem aktuellen Mainzer Kader wurden neun Akteure im NLZ am Bruchweg, wo Svensson einst Jugendtrainer war, ausgebildet. Dazu zählen die Stammspieler Robin Zentner, Stefan Bell, Leandro Barreiro und Jonathan Burkardt. Hinzu kommen Finn Dahmen, Paul Nebel, Niklas Tauer, Merveille Papela und Rieß.   

Michael Ebert

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