Bundesliga

Bleibt Lacroix beim VfL Wolfsburg? Schmadtke geht davon aus

Momentane Funkstille im Poker zwischen Wolfsburg und Leipzig

Bleibt Lacroix beim VfL? Schmadtke geht davon aus

Schließt Maxence Lacroix die VfL-Tür hinter sich zu?

Schließt Maxence Lacroix die VfL-Tür hinter sich zu? imago images/Christian Schroedter

Aus Wolfsburgs Trainingslager in Bad Waltersdorf berichtet Thomas Hiete

Am Montagmorgen stand er wieder auf dem Trainingsplatz, absolvierte wie gewohnt die Einheit im Thermenstadion im Shirt des VfL Wolfsburg. Eine Form der Unzufriedenheit ist Maxence Lacroix nicht anzumerken - der Franzose geht professionell mit der Situation um.

Die sich für die Öffentlichkeit aktuell so darstellt: Lacroix würde gerne nach Leipzig wechseln, RB ist sich einig mit dem Senkrechtstarter der Vorsaison, der jedoch bis 2024 an Wolfsburg gebunden ist - ohne Ausstiegsklausel. Mit zwei Offerten im Bereich der 20 Millionen Euro haben die Sachsen beim VfL bislang jedoch nicht mehr als ein müdes Lächeln hervorgerufen.

RB wartet aktuell auf einen Zuruf aus Wolfsburg, dort wiederum geben sich die Verantwortlichen unverändert entspannt. Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer verpflichteten mit Sebastiaan Bornauw vom 1. FC Köln zwar mittlerweile einen potenziellen Lacroix-Nachfolger, hatten aber stets betont, dass sie diese Personalien getrennt voneinander betrachten. Sprich: Der Bornauw-Transfer muss nicht den Lacroix-Abgang zur Folge haben.

Schmadtke: Poker oder Plan?

Bleibt der 21-Jährige trotz seines intern vorgetragenen Wechselwunsches also in Wolfsburg? "Davon gehe ich aus", sagt Boss Schmadtke gegenüber dem kicker (Montagsausgabe). Tatsächlicher Plan oder Teil des Pokers um den Top-Verteidiger? Die nächsten Tage und Wochen werden es zeigen.

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