Junioren

Blaue vor Roten: Münchner Teams übernehmen die Spitze

B-Junioren: Stuttgart unterliegt dem KSC im Derby

Blaue vor Roten: Münchner Teams übernehmen die Spitze

Thomas Schneider (Trainer U17 VfB Stuttgart)

Kein Auftakt nach Maß: Der neue VfB-Trainer Thomas Schneider unterlag mit der U17 gegen den Karlsruher SC. getty images

KSC vermasselt Schneiders Einstieg

Missraten ist die Liga-Premiere des neuen Mannes auf der U17-Bank des VfB Stuttgart: Ex-Profi Thomas Schneider unterlag mit seinem Team gegen den Karlsruher SC mit 0:2. Dabei kamen die Schwaben zunächst besser in die Partie, konnte aus der anfänglichen Überlegenheit allerdings kein Kapital schlagen. Kurz vor der Pause klingelte es dann auf der anderen Seite: Aus kurzer Distanz setzte Karlsruhes Marton die Kugel ins Netz und sorgte für die Gäste-Führung (35.). Im zweiten Durchgang nutzten die Badener einen schnellen Konter zur Entscheidung, als Hochstein frei vor VfB-Schlussmann Mujezinovic die Übersicht behielt und zum 2:0-Endstand vollstreckte (56.).

Große Kulisse, aber kein Tor für Freiberg

Vor der beeindruckenden Kulisse von weit über 1000 Zuschauern feierte der SGV Freiberg sein Debüt in der B-Junioren-Bundesliga. Es sollte der einzige Grund zur Freude bleiben, denn gegen den Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters FC Bayern unterlag der Aufsteiger mit 0:3. Dabei kamen die Freiberger gar nicht schlecht in die Partie, doch ein Doppelschlag durch Green (28., 32.) sorgte schon vor der Pause für eine Vorentscheidung. Der FCB setzte jedoch auch in der zweiten Hälfte nicht zielstrebig genug nach, so dass der SGV bei einigen Möglichkeiten durchaus den Anschluss hätte herstellen können. Doch mit dem 3:0 der zwar ballsicheren, aber doch verhalten auftretenden Bayern durch Basta (58.) war der verdiente FCB-Erfolg in trockenen Tüchern.

B-Junioren-Bundesliga: 1. Spieltag

Fette Beute für die Löwen

Bereits am Samstag kam mit dem FSV Frankfurt ein weiterer Aufsteiger unter die Räder. Nach einem 1:6 im letzten Testspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern sollte es bei der Liga-Premiere eigentlich besser laufen, doch am Ende kam gegen den TSV 1860 genau das gleiche Ergebnis heraus. Dabei verrieten die FSV-Akteure Konzentrationsschwächen: Gleich in der Anfangsminute brachte Ott die Löwen in Führung. Und auch nach Demirs schnellem Ausgleich (11.) kassierten die Hessen postwendend den nächsten Treffer zum erneuten Rückstand durch Steinle (12.). Weber per Foulelfmeter (16.) und Bartnick (33.) erhöhten bis zur Pause auf 4:1, erneut Steinle (52.), Sturmneuzugang vom SSV Ulm, und der für ihn eingewechselte Ngu'ewodo (68.) sorgten für das 6:1, mit dem sich 1860 nach dem ersten Spieltag die Spitzenposition sichert.

Unterhachings Start macht Mut

Während zwei Aufsteiger also mit Pleiten ins Abenteuer Bundesliga starteten gelang dem dritten Neuling zumindest ein Teilerfolg: Die SpVgg Unterhaching holte beim 2:2 gegen 1899 Hoffenheim immerhin einen Zähler, schrammte aber denkbar knapp an einem Auftaktsieg vorbei. Die SpVgg-Führung durch Siegert (26.) glich U16-Nationalspieler Selke noch vor der Pause aus (33.). Dieses Spiel sollte sich im zweiten Durchgang wiederholen: Siegert traf erneut für den Aufsteiger (67.), doch in der Nachspielzeit konnte wiederum Selke, in der vergangenen Spielzeit Torschützenkönig in der Oberliga Baden-Württemberg, zum 2:2 ausgleichen, so dass die Hoffenheimer trotz eines "holprigen Auftakts" (1899-Trainer Jens Rasiejewski) einen Punkt mit auf die Rückreise aus Oberbayern nehmen konnte.