DFB-Pokal

Beyer bei Mönchengladbach für Jantschke! Startelf mit Stindl?

Gladbach fährt ohne elf Profis nach Dortmund

Beyer für Jantschke! Startelf mit Stindl?

Startelf-Einsatz in Dortmund: Mönchengladbachs Youngster Jordan Beyer.

Startelf-Einsatz in Dortmund: Mönchengladbachs Youngster Jordan Beyer. picture alliance

Der Trainer bestätigte am Dienstag den ersten Verdacht, dass es den Schweizer am Sonntag im Spiel gegen Eintracht Frankfurt (4:2) etwas schwerer erwischt hat. "Bei Breel handelt es sich um einen kleinen Muskelfaserriss. Wir werden sicherlich bis zum Ende der nächsten Länderspielpause ohne ihn auskommen müssen", sagte Rose auf der Pressekonferenz. Etwa glimpflicher davon kam nach Aussage des Coaches dagegen Tony Jantschke, der gegen Frankfurt mit einer Oberschenkelblessur ebenfalls vorzeitig vom Platz musste: "Bei Tony ist es keine strukturelle Verletzung, also kein Muskelfaserriss, sondern wohl eine Zerrung. Bei ihm hoffen wir, dass er uns zeitnah wieder zur Verfügung steht. Wir schauen da von Tag zu Tag."

Für Dortmund reicht es bei Jantschke noch nicht. Und da sich auch Abwehrchef Matthias Ginter weiter in Geduld üben muss und nur im Optimalfall auf das nächste Bundesligaspiel bei Bayer Leverkusen hoffen darf, wird Rose erneut zum Umbau seiner Innenverteidigung gezwungen. Die Frage nach dem Partner für Nico Elvedi beantwortete der Trainer schon am Dienstag ganz offen: Jordan Beyer erhält seine Chance von Beginn an. Der 19-Jährige feierte am Sonntag gegen die Eintracht Saisonpremiere, wurde zur zweiten Hälfte für Jantschke eingewechselt. "Jordan hat sich gegen Frankfurt in die Saison reingespielt und reingekämpft. Wir vertrauen ihm und trauen ihm zu, dass er morgen ein gutes Spiel macht", sagte Rose.

Wie lange hält Stindl durch?

Klarheit also in dieser Personalie, während offenbleibt, wer Embolos Platz in der Startelf einnehmen wird. Positionsbedingt wäre natürlich Lars Stindl ein heißer Kandidat, der in einer 4-3-3-Grundordnung als Neuner agieren könnte oder als Zehner im 4-4-2-System mit Mittelfeldraute. Fest steht für Rose lediglich, dass Stindl nach der langen Verletzungspause "nicht für 90 Minuten bereit ist. Er hat es gegen Frankfurt hervorragend gemacht, aber er war schon da nicht für eine so lange Spielzeit eingeplant. Er ist am Sonntag an die Grenze oder darüber hinaus gegangen." Keine 90 Minuten - das bedeutet jedoch nicht, dass Stindl damit für die Startformation ausfällt. Eine Möglichkeit wäre schließlich, den Kapitän von Beginn an zu bringen und so lange ranzulassen wie die Kraft reicht. Roses Antwort auf die Frage, ob es so sein könnte? "Könnte, ja."

Jan Lustig