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Betclic Apogee weltweit erstes klimaneutrales eSport-Team

Mit Null-Emissionen-Zertifizierung

Betclic Apogee ist weltweit erstes klimaneutrales eSport-Team

Betclic Apogee neutralisiert den eigenen CO2-Ausstoß.

Betclic Apogee neutralisiert den eigenen CO2-Ausstoß. Betclic Apogee

Dass das kompetitive Gaming mit seinem erhöhten Energieverbrauch eine Belastung für die Umwelt darstellen kann, sollte offenkundig sein. Wie klimaneutraler eSport funktionieren kann, demonstriert die Organisation Betclic Apogee, die nun als erstes Kohlenstoff-neutrales eSport-Team der Welt zertifiziert ist.

Dieses Ziel verfolgt Betclic Apogee schon seit der Anfangszeit, inzwischen scheint es erreicht. Ausgestellt wurde das Zertifikat durch die unabhängige Stelle ZEROCertified mit Hauptsitz in den Niederlanden, die auf ihrer Webseite ebenfalls mit dem Klimaschutz-Meilenstein der eSport-Organisation wirbt.

Eligella XMAS CUP-Sieger mit an Bord

Dabei ist Betclic Apogee kein kleines Team, das weitestgehend unter dem Radar fliegt: Lucio 'HHezerS' Vecchione gewann im Dezember 2021 den Eligella XMAS CUP, Matteo 'ApogeeMarga' Margaroli erreichte beim ersten FGS 22-Qualifier den zweiten Platz. Unter Vertrag stehen einige der besten Spieler Europas.

Das Projekt steht im Einklang mit der 2030-Agenda der UN. Der Zertifizierungsprozess sei "unter der Leitung von Experten von Zero Waste Lab - einer gemeinnützigen Vereinigung, die sich für ein umweltfreundlicheres soziales Verhalten einsetzt - einer strengen wissenschaftlichen Prüfung unterzogen" worden.

Fußabdruck ermitteln und neutralisieren

Im ersten Schritt wurde der ökologische Fußabdruck mittels einer App kalkuliert, in der jedes Teammitglied seine Aktivitäten aufzeichnete. Der CO2-Fußabdruck wurde anschließend neutralisiert, zudem sei ein "Regenerationsprojekt" unterstützt worden. In einem YouTube-Video wurde der Prozess visualisiert.

Auf der Homepage verkündet Betclic Apogee, dass das Wissen um den eigenen Einfluss das Team dazu angeregt habe, bessere Entscheidungen hinsichtlich der Vermeidung und des Energiekonsums zu treffen. Dazu sollen klimafreundlichere Reiseoptionen zählen - angesichts der jüngsten internationalen eSport-Erfolge.

Niklas Aßfalg

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