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Bessere Server? EA testet alte und neue FIFA-Datenzentren

Auch Frankfurt steht auf dem Prüfstand

Bessere Server? EA testet alte und neue FIFA-Datenzentren

Auch Manuel Neuer würde in FIFA von einer stabileren Server-Struktur profitieren.

Auch Manuel Neuer würde in FIFA von einer stabileren Server-Struktur profitieren. EA SPORTS

Seit Jahren verpflichtet sich der Entwickler dem Ausbau der Server-Struktur für die Online-Modi der FIFA-Titel - gelöst sind die Verbindungsprobleme noch lange nicht. Einen weiteren Anlauf unternimmt EA SPORTS in den kommenden Wochen: Geprüft werden sollen nicht nur neue potenzielle Datenzentren, sondern auch bereits existierende.

Mögliche neue Standorte nannte EA SPORTS im Pitch Notes-Artikel noch nicht. Sie sollen sich aber in der Nähe derjenigen aktuellen Datenzentren befinden, die ebenfalls auf Herz und Nieren getestet werden - teils sogar in derselben Stadt. Auf dem Prüfstand stehen Amsterdam, London, Stockholm, Madrid, Sao Paulo, Ohio, Washington DC und Frankfurt.

"Ähnliche oder verbesserte Erfahrung"

Der Entwickler möchte mit der Evaluation neuer Standorte natürlich idealerweise das Server-Netz erweitern. Andererseits könnten in der Konsequenz auch die besagten Datenzentren bezüglich der Kapazität angepasst und reduziert werden - bis hin zur Einstellung. Dieser Prozess setzt schon in der Testphase ein, weswegen EA SPORTS ihn kommuniziert.

Der Publisher hält es demnach zumindest für möglich, dass die Konnektivität in den Online-Modi von FIFA 22 beeinträchtigt wird. Das Ziel für den Test sei allerdings, den Spielern eine "ähnliche oder verbesserte Erfahrung" zu bieten. Die Standorte in der "Soft-Launch-Phase" sollten laut EA SPORTS zudem noch als "offiziell live betrachtet werden".

Server-Fokus dürfte auf FIFA 23 liegen

Ob diese Maßnahmen und möglichen Ergänzungen in der Server-Struktur für FIFA 22 tatsächlich Besserung bringen werden, bleibt abzuwarten. Der Fokus dürfte allerdings perspektivisch ohnehin auf FIFA 23 liegen. EA SPORTS hat angekündigt, alle weiteren Entwicklungen und Entscheidungen in dieser Hinsicht transparent zu veröffentlichen.

Niklas Aßfalg

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