Bundesliga

Benefizspiele, Spenden und mehr - der deutsche Fußball hilft

Profi-Klubs und Spieler beteiligen sich an Hilfsaktionen

Benefizspiele, Spenden und mehr - der deutsche Fußball hilft

Auch der FC Bayern hilft: Oliver Kahn.

Auch der FC Bayern hilft: Oliver Kahn. imago images/FC Bayern München

Der BVB hatte bereits am Donnerstagabend ein Benefizspiel zur Unterstützung für die Hochwasser-Opfer angekündigt. Die Westfalen sind aber nicht der einzige Klub, der helfen möchte.  Borussia Mönchengladbach kündigte am Freitag "ein Benefizspiel in einer der betroffenen Regionen zu Gunsten der Opfer" an. 

Diese Spende soll nur ein erster Schritt sein, wir planen weitere Unterstützungen.

Oliver kahn

Bayern München und der 1. FC Köln gaben derweil bekannt, dass sie gemeinsam mit der Deutschen Telekom 100.000 Euro spenden werden. Die Summe wird unter den Partnern gedrittelt und soll der Organisation Lichtblicke e.V. zukommen - eine Scheckübergabe findet vor dem Testspiel der beiden Klubs am Samstag (16 Uhr) in Villingen statt.

"Die Schäden dieser Katastrophe sind verheerend", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn, man wolle Menschen helfen, "die unverschuldet in Not geraten sind. Diese Spende soll nur ein erster Schritt sein, wir planen weitere Unterstützungen."

Benefizspiel zwischen Mainz und Lautern

Zuvor hatte Drittligist 1. FC Kaiserslautern finanzielle Hilfen für die Hochwasser-Opfer angekündigt. Dafür sollen am Samstag beim Testspiel gegen die U 23 des VfB Stuttgart 300 Trikots zugunsten der Opfer verkauft werden. Ein Trikot kostet 25 Euro, auch größere Spenden seien möglich, teilten die Pfälzer ausdrücklich mit. Vor Anpfiff des Testspiels soll es zudem eine Schweigeminute geben, die Teams laufen mit Trauerflor auf.

Ferner kündigten die Pfälzer gemeinsam mit dem 1. FSV Mainz 05 ein Benefizspiel an. Die Partie soll im Rahmen einer großen Hilfsaktion stattfinden. Beide Vereine wollen so mithelfen, die Not der Leute in den Hochwasser-Regionen zu lindern. Die 05er kündigten auch an, Sachspenden wie Kleidung zu stiften. Ferner würden am kommenden Montag (19. Juli) auf dem Stadiongelände Sachspenden entgegengenommen, die dann in den Katastrophengebieten verteilt werden sollen.

Auch Mannheim sichert Unterstützung zu

Waldhof Mannheim sicherte ebenfalls finanzielle Unterstützung zu. Der Drittligist plant, einen festen Betrag von 1907 Euro - entsprechend des Vereinsgründungsjahrs - zu spenden. Dazu kommt je ein Euro pro verkauftem Ticket für das Testspiel gegen den FC Gießen am Samstag.

Düsseldorf demonstriert Solidarität

Zweitligist Fortuna Düsseldorf bleibt auch nichtz untätig. Die Rheinländer werden laut Klubmitteilung 25.000 Euro aus den Einnahmen der Saisoneröffnung am Samstag spenden. Beim begleitenden Spiel gegen OH Leuven wird es zudem eine Pfand-Spendenaktion geben, die Spieler werden zudem Trauerflor tragen. "Wir als Fortuna wollen unseren Beitrag leisten, den Menschen, insbesondere in unserer Stadt, helfen und unsere Solidarität demonstrieren", sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Röttgermann.

Boateng verweist auf Spendenaktion

Doch nicht nur Vereine wollen helfen, auch einzelne Fußballer nutzen ihre Reichweite. So verwies Ex-Nationalspieler Jerome Boateng auf Twitter auf eine Spendenaktion des Deutschen Roten Kreuzes: "Die Überschwemmungen in NRW und Rheinland-Pfalz bedrohen die Existenzen vieler Menschen, oder haben sie bereits zerstört. Lasst uns helfen, jede Spende hilft!"

drm