Bundesliga

Belhanda: "Ich hoffe, dass ich länger bleiben kann"

Neuzugang will sich beim FC Schalke empfehlen

Belhanda: "Ich hoffe, dass ich länger bleiben kann"

Gekommen, um zu bleiben: Younes Belhanda.

Gekommen, um zu bleiben: Younes Belhanda. Getty Images

Aus Schalkes Trainingslager in Orlando berichtet Toni Lieto

Während Alessandro Schöpf erst nach dem bestandenen Medizincheck am Samstag offiziell Schalker wurde und aufgrund der Kürze der Zeit noch nicht mit der Mannschaft trainieren konnte, hat der bereits zuvor nach Florida nachgereiste Belhanda die ersten Übungseinheiten hinter sich. Nun sprach der marokkanische Nationalspieler über...

...seinen ersten Eindruck vom FC Schalke:
Mein erster Eindruck ist sehr gut, die ersten Trainingseinheiten sind gut verlaufen. Man spürt sofort die Qualität der Mannschaft.

...seine Rolle:
Ich will versuchen, für die Mannschaft einen Mehrwert darzustellen - so, wie es von mir gewünscht ist. Ich möchte entscheidende Bälle spielen und nach Möglichkeit Tore erzielen. Wie einst beim HSC Montpellier.

...die kurze Ausleihdauer:
Natürlich ist die Zeit begrenzt, aber meine Aufgabe ist es, mich so schnell wie möglich anzupassen und zu integrieren. Ich hoffe sehr, dass ich länger als die vereinbarten sechs Monate bleiben kann.

...seine Mitspieler und mögliche Sprachprobleme:
Da gibt es überhaupt keine Probleme, weil Pierre Emile Höjbjerg, Eric Maxim Choupo-Moting, Thilo Kehrer und auch Joel Matip Französisch sprechen kann. Mit den anderen verständige ich mich auf Englisch.

...Schalkes nächsten Gegner in der Europa League:
Ich kenne Schachtjor Donezk aus meiner Zeit bei Dynamo Kiew sehr gut. Es ist eine vor allem technisch starke Mannschaft, gespickt mit Brasilianern. Wir müssen schauen, dass wir den Ball halten und sie laufen lassen.

...seine Zeit bei Dynamo Kiew:
In den ersten beiden Jahren ist es gut gelaufen für mich, ich habe fast alle Spiele gemacht und bin mit Kiew ukrainischer Meister geworden. Anfang der Saison hatte der Trainer offenbar andere Ansichten und Vorstellungen. Ich habe gefragt, ob ich gehen darf, und so haben wir nach anderen Lösungen Ausschau gehalten.

...der Kontakt zum FC Schalke:
Vor etwa einem Monat habe ich davon erfahren, dass Schalke Interesse angemeldet haben soll. Seit zwei Wochen wusste ich, dass es konkreter wird. Ich hatte schon immer den Wunsch, nach England oder Deutschland zu wechseln.

...seine Idole:
Zinedine Zidane. Was die Bundesliga betrifft, war ich immer angetan von Johan Micoud.

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