Auto

Beifahrer im Auto: Bitte nicht Mama

Wer als Sitznachbar beliebt ist - und wer nicht

Beifahrer im Auto: Bitte nicht Mama

Der Beifahrer kann die Fahrtzeit subjektiv verkürzen - aber auch nerven.

Der Beifahrer kann die Fahrtzeit subjektiv verkürzen - aber auch nerven. Peter H/pixabay

Der ewig meckernde Ehemann auf dem Beifahrersitz ist ein Klischee aus jenen Tagen, in denen "Frau am Steuer" noch als unbegabt galt. Wer als Sitznachbar(in) mitfährt, kann aber immer noch darüber entscheiden, ob gerade Langstreckentouren erbaulich ablaufen oder einfach nur stressen. Die Tankstellenkette HEM wollte es genau wissen und hat im Rahmen einer Umfrage ermittelt, wie "Der perfekte Beifahrer" - so der Name der Studie - denn beschaffen sein sollte.

Rund die Hälfte der Befragten gab an, auf Langstreckenfahrten gar keine Gesellschaft zu benötigen. Die andere Hälfte aber stellte für sich fest, dass es angenehmer ist, mit Beifahrer(n) unterwegs zu sein. 34 Prozent präferierten dabei den Lebensgefährten beziehungsweise die Lebensgefährtin. Gar nicht gern dürften hingegen Mütter lesen, dass sie für 20 Prozent der Befragten als "die schlimmsten" Sitznachbarn gelten. Damit liegen Mamas in der Beliebtheitsskala auf einer Stufe mit angetrunkenen Beifahrern, die sich nach feucht-fröhlichen Events nach Hause chauffieren lassen.

Verpflegung erwünscht

Unterschiede gibt es auch hinsichtlich der Erwartungshaltung an den Begleiter respektive die Begleiterin. Ein knappes Viertel der Befragten äußerte, es gern zu sehen, dass der/die Mitfahrer(in) für Verpflegung an Bord sorgt. Für 15 Prozent ist es wichtig, am Steuer abgelöst werden zu können, wenn Müdigkeit oder Erschöpfung an den Augenlidern zerren. Selbst in Zeiten der Navigationssysteme sollten nach Ansicht von 14 Prozent "wegweisende" Fähigkeiten gegeben sein. 13 Prozent erwarten, vom Beifahrersitz aus unterhalten zu werden, 12 Prozent überlassen dem anderen gern die Organisation des Musikprogramms. Eine untergeordnete Rolle (fünf Prozent) spielen Kompagnons im Auto bei der Parkplatzsuche.

Ruhig mal schimpfen

Gerne dürfen Mitfahrer zwischendurch ein Nickerchen einlegen - vier Prozent der Befragten gab an, sich an einer solchen Auszeit nicht zu stören. Auch über andere Autofahrer zu schimpfen, ist kein No-Go, damit hatten lediglich zwei Prozent der Studienteilnehmer ein Problem.

Unbeliebte Raucher

Aber es gibt auch Verhaltensweisen, die kaum toleriert werden. 20 Prozent können Rauchen im Auto nicht ab, 17 Prozent wollen keine Kritik am eigenen Fahrstil hören - und 15 Prozent wollen keinen „schreckhaften Beifahrer" an Bord.

ule