2. Bundesliga

FC Ingolstadt: Beiersdorfer spricht von "verdientem Abstieg"

FCI brachte 2:0-Führung nicht über die Zeit

Beiersdorfer nach "sinnbildlichem" Spiel einsichtig: "Ein verdienter Abstieg"

Ingolstadts Geschäftsführers Dietmar Beiersdorfer (li.) will kommende Saison wieder die 2. Liga anpeilen.

Ingolstadts Geschäftsführers Dietmar Beiersdorfer (li.) will kommende Saison wieder die 2. Liga anpeilen. IMAGO/Stefan Bösl

"Wir haben schon klar gesagt, dass wir uns darauf einstellen müssen", eröffnete Ingolstadts Geschäftsführer Sport und Kommunikation Beiersdorfer, angesprochen auf den Abstieg drei Spieltage vor Saisonende bei "Sky" nach dem Remis beim KSC. Der 58-Jährige kritisierte zeitgleich aber die fehlende Durchschlagskraft des Teams.

Das Spiel heute war sinnbildlich für die ganze Saison.

Dietmar Beiersdorfer

Die Mannschaft habe alles versucht, doch "das Spiel heute war sinnbildlich für die ganze Saison." Obwohl der FCI "zeitweise gut gespielt" habe, verpasste er es, nach dem 2:0 "den Sack zuzumachen - das haben wir einfach nicht. So kann man keine Punkte holen". Beiersdorfer dürfte damit vor allem die Uneigennützigkeit von Filip Bilbija gemeint haben. Der Torschütze legte kurz nach seinem Treffer mit Wiederanpfiff auf 1:0-Schütze Patrick Schmidt quer, statt aus aussichtsreicher Position selbst abzuschließen.

"Das muss man akzeptieren"

Laut Beiersdorfer will Ingolstadt fortan "selbstbewusst in die Zukunft schauen", er selbst mache es sich zur Aufgabe, "eine Mannschaft zusammenzustellen, die es dem FCI wieder ermöglichen soll aufzusteigen". Die Schanzer seien in ihren Planungen "fortgeschritten" und voller Mut.

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Der ehemalige Hamburger gab vor dem Duell gegen den HSV kommenden Samstag (13.30 Uhr) jedoch auch "traurig" zu, dass einige Entscheidungen in dieser Saison "nicht gesessen" hätten, was zum dritten Abstieg in die 3. Liga führte.

"Wir haben im Winter versucht, etwas zu korrigieren und uns auch phasenweise gefangen; teils gute Spiele abgeliefert. Das konnten wir aber nicht über die ganze Saison zeigen, daher ist der Rückstand groß. Es ist ein verdienter Abstieg, das muss man akzeptieren."

mje

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