Bundesliga

Beierlorzer zieht ein positives Zwischenfazit

Bell fährt mit ins Mainzer Trainingslager

Beierlorzer zieht ein positives Zwischenfazit

Achim Beierlorzer

Achim Beierlorzer war vor seinem Engagement in Mainz unter anderem beim 1. FC Köln und Jahn Regensburg beschäftigt. imago images

Bis zum Nachmittag des 3. Januars ist nun Pause am Mainzer Bruchweg. Mannschaft und Staff haben sich am Samstagabend nach der Weihnachtsfeier in die Winterpause verabschiedet. Zwölf Tage bleibt allen Zeit, den Akku wieder aufzuladen. Zwei Tage nach dem Vorbereitungsstart reist das Team dann für eine Woche nach Estepona in die Sonne Andalusiens. In Stefan Bell soll auch der letzte Langzeitverletzte dabei sein, ob der Abwehrspieler dann schon mit der Mannschaft trainieren kann, ist noch offen.

"Wir haben ein Ziel, das ist der Klassenerhalt. Mit 18 Punkten sind wir, wenn es gut läuft, genau bei der Hälfte. Nach den gezeigten Leistungen bin ich überzeugt, dass wir eine bessere Rückrunde als Hinrunde spielen können", sagt Beierlorzer. Seit dem 12. Spieltag betreut der 52-Jährige die Mannschaft und holte in sechs Spielen neun Punkte.

Spiel in Leverkusen: "Das ist völlig paradox"

Gegen Leverkusen zeigten die Nullfünfer eine gute Leistung, versäumten aber das Toreschießen, was sich in der Nachspielzeit rächte, als Bayer 04 in Unterzahl bei einem Konter den 1:0-Siegtreffer erzielte. "Ich würde es nicht übermotiviert nennen. Ich bin froh, dass die Spieler motiviert sind, das Spiel gewinnen zu wollen. Was uns in dem Moment gefehlt hat, war clever und klar im Kopf zu sein", resümiert der Coach und ergänzte: "Wir hatten Leverkusen an der Grenze zur Niederlage und am Schluss verlieren wir - das ist ja völlig paradox."

Beierlorzer hat die Konstanz im Blick

Wenn Beierlorzer die sechs Mainz-Spiele mit ihm als Cheftrainer Revue passieren lässt, kommt er zu dem Ergebnis, dass sein Team lediglich eine Halbzeit gegen Augsburg und in der Partie gegen Dortmund chancenlos war, wobei er es gegen den BVB auf die überragende Qualität des Gegners zurückführt. "Wenn es wieder losgeht, wird die Konstanz der Schwerpunkt sein", sagt er, unabhängig von Standardthemen wie "aggressives Anlaufen, Zweikampfverhalten und Klarheit in der Balleroberung".

Michael Ebert