Bundesliga

Beierlorzer will in Mainz "Aufbruchstimmung erzeugen"

Schröder: "Die Engländer sind aufgewacht"

Beierlorzer will in Mainz "Aufbruchstimmung erzeugen"

Der Mainzer Trainer Achim Beierlorzer

Will wieder einer bessere Stimmung im Team: Der Mainzer Trainer Achim Beierlorzer. imago images

"Wir haben schon zum Ende der vergangenen Saison gesagt, dass wir mit dem Kader zufrieden sind und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sehen", so Achim Beierlorzer. Der Trainer stellte bei der ersten Einheit auf dem Rasen "eine Vorfreude fest, die Mannschaft hat Lust aufeinander". Was gute Voraussetzungen sind, nachdem der Teamgeist im Frühjahr etwas gelitten hatte. "Wir wollen eine Aufbruchstimmung für die neue Saison erzeugen", kündigte Beierlorzer an.

Potenziell im Fokus: Mateta, Niakhaté und Aaron

Das Personal für dieses Vorhaben könnte sich in den nächsten Wochen noch verändern. Mainz 05 möchte Transfereinnahmen erzielen, um die Verluste durch die Pandemie abzufedern. "Die Engländer sind aufgewacht, sie fangen an zu planen. Aber es ist längst nicht der Transfermarkt, den man sich vorstellt", betonte Rouven Schröder. Verkaufskandidaten wollte der Vorstand nicht benennen, es scheint jedoch klar, dass für den internationalen Markt vor allem Stürmer Jean-Philippe Mateta und Innenverteidiger Moussa Niakhaté interessant sind sowie mit Abstrichen, nach seiner schwachen Vorsaison, auch noch der Spanier Aaron. Darüber hinaus könnte einer der beiden Bundesliga-erprobten Torhüter, Robin Zentner oder Florian Müller, das Weite suchen, wenn er den Konkurrenzkampf in der Vorbereitung verliert.

Die Engländer sind aufgewacht, sie fangen an zu planen. Aber es ist längst nicht der Transfermarkt, den man sich vorstellt.

Rouven Schröder

Nicht mehr verändert werden soll das Trainerteam, aus dem Niko Bungert als Assistent ausgeschieden ist. Die Aufgaben werden auf die verbliebenen Lizenzinhaber aufgeteilt, das sind neben Cheftrainer Beierlorzer die beiden Co-Trainer Jan-Moritz Lichte und Michael Falkenmayer. Schröder und Beierlorzer haben sich außerdem dagegen entschieden, einen hauptamtlichen Mentalcoach einzubinden. Allerdings laufen Gespräche, um gelegentlich einen Experten auf diesem Gebiet einzubinden.

Michael Ebert

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